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Bauhaus: Trickserei «aus politischen Gründen»

Niederwangen

Der Draht zu den Behörden hätte besser sein können: Die Bauhaus-Verantwortlichen erklären, wieso sie den Verkehr zum Heimwerkermarkt kleingeredet und mit falschen Zahlen operiert haben.

Der Verkehr zu Bauhaus gibt Probleme auf.

Der Verkehr zu Bauhaus gibt Probleme auf.

(Bild: Raphael Moser)

Stephan Künzi

Warum hat Bauhaus jahrelang mit frisierten Zahlen operiert? Und gegenüber Behörden und Anwohnern den Verkehr zur ­Filiale in Niederwangen stets auf gut die Hälfte dessen reduziert, was Realität ist?

Die Frage blieb offen, nachdem die Gemeinde Köniz am Montagabend die Trickserei öffentlich gemacht hatte.

«Bauhaus kommuniziert falsche Fahrtenzahlen» lautete der Titel über dem Communiqué, in dem stand, dass der Fachmarkt 3800 Fahrten pro Tag verursache. Offiziell war bisher stets von nur etwas mehr als 2000 Fahrten die Rede, behördlich bewilligt war sogar ein Kontingent von knapp unter 2000 Fahrten – wie es zu dieser Fehlinformation kommen konnte, kommentierte die Heimwerkerkette vorerst nicht.

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