Traumwetter am autofreien Sonntag

Es ist eine Premiere: Erstmals findet der autofreie Sonntag im Kirchenfeldquartier und im Grypenhübeliquartier statt. Bei schönstem Herbstwetter zieht der Anlass viele Besucherinnen und Besucher an.

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Stefan Schnyder@schnyderlopez

Im Kirchenfeldquartier sind Autos für einmal unerwünscht. Erstmals findet der autofreie Sonntag in diesem Quartier statt. Das Fahrverbot für Autos gilt indes nicht für das ganze Quartier. Die Achse Kirchenfeldstrasse-Thunstrasse blieb für den Autoverkehr offen.

Der Stadtteil nördlich der Kirchenfeldstrasse und der Thunstrasse dagegen blieb rigoros für Autofahrer gesperrt. Das war allerdings nicht allen Autofahrern bewusst. So mussten die am Thunplatz postierten Polizisten manch überraschtem Autofahrer erklären, dass es kein Durchkommen gibt. Die Anwohner waren von der Stadt per Brief informiert worden.

Derweil nutzen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher die autofreie Thunstrasse. Lokale Gewerbeunternehmer, Gastrobetriebe, Velohändler und politische Parteien wie die Grünliberalen und die SP preisen sich mit ihren Angeboten an. Auf zwei Bühnen spielen verschiedene Bands auf.

Der Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Meisterschaft mit den faltbaren Brompton-Fahrrädern aus England. Viele Teilnehmer lassen es sich nicht nehmen und gehen als englische Gentlemen gekleidet an den Start.

Um 15.30 Uhr gab Stadtpräsident Alec von Graffenried den Startschuss. Der autofreie Sonntag findet jedes Jahr in einem anderen Quartier statt.

Berner Zeitung

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