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Trauerspiel um Bärenpark: Behinderte bleiben aussen vor

Der untere Teil des Bärenparks bleibt bis auf weiteres unzugänglich für Menschen im Rollstuhl. Der Gemeinderat schlägt die Anliegen der Behindertenorganisationen in den Wind – und riskiert ein Verfahren bis vor Bundesgericht.

Loben den Lift: Tierparkdirektor Bernd Schildger (l.), Gemeinderat Alexandre Schmidt (m.) und Bernard Stofer von Procap Schweiz.
Loben den Lift: Tierparkdirektor Bernd Schildger (l.), Gemeinderat Alexandre Schmidt (m.) und Bernard Stofer von Procap Schweiz.
Stefan Anderegg
Der attraktive untere Teil des Bärenparks ist nach wie vor unzugänglich für Menschen im Rollstuhl.
Der attraktive untere Teil des Bärenparks ist nach wie vor unzugänglich für Menschen im Rollstuhl.
Urs Baumann
«Es ist einer  Bundesstadt nicht würdig, ein derart sensibles Thema  auf die lange Bank zu schieben.» Reto Nause (CVP) in einem Brief an den Berner Gemeinderat
«Es ist einer Bundesstadt nicht würdig, ein derart sensibles Thema auf die lange Bank zu schieben.» Reto Nause (CVP) in einem Brief an den Berner Gemeinderat
Andreas Blatter
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Er will sich nicht zum Thema äussern. Oder darf er nicht? Gemeinderat Reto Nause (CVP) gibt sich wortkarg, als ihn diese Zeitung zur Behindertenzugänglichkeit des Bärenparks befragt. «Kein Kommentar», sagt Reto Nause. Er halte sich ans Kollegialitätsprinzip. Dabei hätte Nause einiges zu erzählen. Zum Beispiel, weshalb er in diesem Dossier nicht mehr die Federführung hat, seit er im Frühjahr 2012 die Anliegen der Behindertenorganisationen unterstützte.

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