Tierschützer kritisieren Jagd-Messe

Bern

Zurück zu den Wurzeln: Am Donnerstag startet auf dem Bernexpo-Gelände die Messe rund ums Fischen, Jagen und Schiessen. Inter­nationale Aussteller bieten Neuheiten zum Thema an und ­verärgern damit Tierrechtler.

Eine deutsche Tierschutzorganisation findet es geschmacklos, das Töten von Tieren als unterhaltsamen Freizeitsport anzupreisen (Archivbild).<p class='credit'>(Bild: Walter Pfäffli)</p>

Eine deutsche Tierschutzorganisation findet es geschmacklos, das Töten von Tieren als unterhaltsamen Freizeitsport anzupreisen (Archivbild).

(Bild: Walter Pfäffli)

Am Donnerstag startet die alle zwei Jahre stattfindende internationale Ausstellung Fischen Jagen Schiessen auf dem Bernexpo-Gelände. Tierschützer sind darüber erbost. Die bis am Sonntag dauernde Messe präsentiert 200 nationale und internationale Aussteller und Verbände aus der Welt der Fischer, Jäger und Schützen.

Naturlandschaften, Vorführungen zur Zucht und Haltung von Jagdhunden und Welpen sowie Fliegenfischershows erwarten die Besucher. Highlight der Ausstellung ist der erste öffentliche Auftritt der von der Zeitschrift «Schweizer Jäger» gekürten Schweizer Jägerin 2018–2020, Renate König-Fahrni aus Zweisimmen.

Die Ausstellung sorgt bis über die Landesgrenzen für Wut: Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland kritisiert die Veranstaltung harsch und ruft dazu auf, die Messe zu meiden.

«Es ist geschmacklos, das Töten von Tieren als unterhaltsamen Freizeitsport anzupreisen», so Peter Höffken, Fachreferent Peta Deutschland. Bereits 2014 fand eine Tierschutzdemo vor dem Gelände der Ausstellung statt.

tin

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