Zum Hauptinhalt springen

Teuscher zieht nach 100 Tagen Bilanz

Franziska Teuscher äusserte sich nach 100 Tagen im Amt in der Berner Stadtregierung. Die Grüne berichtete von ihrem täglichen «Spagat» und warum sie die 50-Meter-Schwimmhalle unterstützt.

Die drei Neuen im Gemeinderat ziehen nach 100 Tagen Bilanz: Die Grüne Franziska Teuscher (ganz links) bekannte sich zum Bau einer 50-m-Schwimmhalle, der Freisinnige Alexandre Schmidt (ganz rechts) bezeichnete sich als «Exot im Gemeinderat». Ursula Wyss (SP) priorisiert den öffentlichen Verkehr.
Die drei Neuen im Gemeinderat ziehen nach 100 Tagen Bilanz: Die Grüne Franziska Teuscher (ganz links) bekannte sich zum Bau einer 50-m-Schwimmhalle, der Freisinnige Alexandre Schmidt (ganz rechts) bezeichnete sich als «Exot im Gemeinderat». Ursula Wyss (SP) priorisiert den öffentlichen Verkehr.
Beat Mathys
Die Ökonomin Ursula Wyss blickt am Donnerstag auf ihre ersten 100 Tage im Amt als neue Direktorin fürTiefbau, Verkehr und Stadtgrün zurück. Die Medienkonferenz fand in luftiger Höhe inmitten der Konstruktion der Kirchenfeldbrücke statt.
Die Ökonomin Ursula Wyss blickt am Donnerstag auf ihre ersten 100 Tage im Amt als neue Direktorin fürTiefbau, Verkehr und Stadtgrün zurück. Die Medienkonferenz fand in luftiger Höhe inmitten der Konstruktion der Kirchenfeldbrücke statt.
Urs Baumann
Auch andere Beteiligungen der Stadt sollen überprüft werden, wie die Gurtenbahn und verschiedene Parkhäuser.
Auch andere Beteiligungen der Stadt sollen überprüft werden, wie die Gurtenbahn und verschiedene Parkhäuser.
Stefan Anderegg
1 / 11

Franziska Teuscher, die neue Direktorin für Bildung, Soziales und Sport, lud die Medien zum Rundgang durchs Marziliquartier ein. Für sie sei klar, dass es eine 50-Meter-Schwimmhalle brauche, betonte sie bei dieser Gelegenheit.

Nachdem sich der frühere Gemeinderat für den Standort auf dem Gaswerkareal entschieden habe, wolle sie das Projekt nun vorantreiben - genauso wie die Sanierung verschiedener Sportanlagen.

Geld und Bedürfnisse

Das sei eine grosse Herausforderung in finanziell angespannten Zeiten, räumte Teuscher ein. Ihre Arbeit gleiche «einem Spagat zwischen fachlich notwendigen, sinnvollen Angeboten für die Bevölkerung und finanziell bedingten Leistungskürzungen».

Einen solchen Spagat brauche es auch bei der Gemeinwesenarbeit und dem Gaskessel. Dort stünden schwierige Verhandlungen an, nachdem der Kanton seine Unterstützung an die Gemeinschaftszentren gestrichen habe. Teuscher betonte, der Gaskessel werde auch von vielen Jugendlichen aus der Region genutzt. Daher brauche die Stadt Bern finanzielle Unterstützung.

In ihrer Direktion habe sie sich schnell heimisch gefühlt, berichtete Teuscher weiter. Schliesslich gehe es um soziale Themen und um Bewegung; beides seien grüne Kernanliegen.

Drei Neue

Der neue Gemeinderat ist seit Anfang Jahr im Amt. Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) und Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) sind die einzigen Bisherigen. Neu sind neben Franziska Teuscher auch Ursula Wyss (SP) und Alexandre Schmidt (FDP). Schmidt zog bereits Mitte Mitte März Bilanz, als die Rechnung des vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Wyss wird am kommenden Donnerstag ihre 100-Tage-Bilanz präsentieren.

SDA/cls

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch