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Testplanung Wankdorf abgeschlossen - Bauarbeiten ab 2020

Die Testplanung für den Raum Bern-Wankdorf ist abgeschlossen. Sie hat Wege aufgezeigt, wie die Verkehrsprobleme auf der Bolligenstrasse und auf der Autobahn A6 gelöst werden könnten.

Die Verkehrsprobleme im Raum Bern-Wankdorf sollen in den nächsten Jahren behoben werden.
Die Verkehrsprobleme im Raum Bern-Wankdorf sollen in den nächsten Jahren behoben werden.
Keystone

Die beiden östlichen Einfallsachsen sind bekanntlich überlastet. Das kantonale Tiefbauamt suchte deshalb zusammen mit dem Bund, der Stadt Bern und der Gemeinde Ostermundigen nach Lösungsansätzen.

Nach Abschluss der Arbeiten haben die Partner das weitere Vorgehen in drei Bausteinen festgelegt, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) am Freitag mitteilte.

Baustein 1 betrifft die Neugestaltung der Bolligenstrasse Nord vom Knoten Schermenweg bis zum Kreisel Rothus in Bolligen. Hier startet der Kanton demnächst ein Mitwirkungsprojekt.

Baustein 2 umfasst die A6 vom Anschluss Wankdorf bis zur Zufahrt Bernexpo. Der Bund hat eine Projektstudie in Auftrag gegeben. Laut Kanton bleibt der Schutz der Bolligenallee, die direkt neben der A6 verläuft, gewährleistet. Allfällige Verbreiterungen der Verkehrsflächen seien auf Seite der Grossen Allmend vorgesehen.

Überdeckte Autobahn?

Im Rahmen von Baustein 3 soll der in Tieflage verlaufende A6- Abschnitt zwischen Bernexpo und Schosshaldenstrasse ausgebaut werden. Kanton und Gemeinden gehen davon aus, dass die auf sechs Fahrstreifen zu erweiternde A6 überdeckt wird.

Allerdings sei bei Baustein 3 von einem «längeren Realisierungshorizont» auszugehen, schreibt die bernische Baudirektion. Die Planungsarbeiten für die Bausteine 1 und 2 sollen hingegen soweit vorangetrieben werden, dass die Arbeiten im Jahr 2020 in Angriff genommen werden können.

SDA/chh

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