«Tanz dich frei» reagiert auf Kritik

Bern

Die Organisation des «Tanz dich frei» weist die Kritik, verantwortungslos zu sein, von sich. Und präsentiert mögliche Szenarien für Fluchtwege und wie sie mit Notfällen umgehen werden.

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Die Organisation des «Tanz dich frei» reagiert auf die kürzliche Kritik des Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause, dass sie verantwortungslos sei. In einer Mitteilung vom Sonntag bezeichnen sie es als «ironisch von jenen Behörden als verantwortungslos bezeichnet zu werden, die an vergangenen Anlässen Gummischrot und Tränengas auf Demonstrierende einsetzten.

Das Kollektiv sei sich der baulichen Situation in der Innenstadt bewusst und habe die Route entsprechend geplant. Welchen Weg die Tanzenden einschlagen werden, wird jedoch nicht erwähnt. Doch man habe Szenarien ausgearbeitet und entsprechende Massnahmen für Notfälle vorbereitet. Man stehe mit selbstständigen Sanitätern in Kontakt, welche sich am Anlass um allfällige Verletzte kümmern werden. Wie viele dies sind, wird nicht genannt.

Sieben Wege vom Bundesplatz weg

Vielfach kritisiert wurde die Situation beim Bundesplatz: Dort sieht das Kollektiv sieben Fluchtwege, die trotz den Baustellen gefahrenlos passierbar sind: Amtshausgasse, Bundesgasse, Schauplatzgasse, Kochergasse, die südlichen Lauben der Markt- und Spitalgasse und das Portal zur Bundesterrasse. «Wenn die Stadt auf Verantwortung pocht, ist es unabdingbar, dass sich die Polizei deeskalativ verhält und so einer allfällige Massendynamik vorbeugt», heisst es weiter.

Mit diesen Planungen im Vorfeld ist das Kollektiv zuversichtlich, dass der Anlass am 25. Mai reibungslos und friedlich über die Strasse gehen werde.

cls

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