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«Tanz dich frei»: Öffentlichtkeitsfahndung wird eingestellt

Nach knapp drei Wochen wird die Öffentlichkeitsfahndung im Rahmen der Ermittlungen rund um «Tanz dich frei» am Freitag eingestellt. Bisher wurden zwölf mutmassliche Täter identifiziert.

Nicht nur Scheiben gingen am «Tanz dich frei» zu Bruch, auch zahlreiche Wände wurden versprayt.
Nicht nur Scheiben gingen am «Tanz dich frei» zu Bruch, auch zahlreiche Wände wurden versprayt.
Keystone
Die Randalierer vom «Tanz dich frei» hinterliessen an einem Gebäude in der Berner Effingerstrasse einen Hinweis auf die nächste Veranstaltung.
Die Randalierer vom «Tanz dich frei» hinterliessen an einem Gebäude in der Berner Effingerstrasse einen Hinweis auf die nächste Veranstaltung.
Thomas Hagspihl
...ebenso wie die Bank Julius Bär.
...ebenso wie die Bank Julius Bär.
Wolf Röcken
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Die Öffentlichkeitsfahndung rund ums «Tanz dich frei» wird am Freitag um 12 Uhr eingestellt, teilt die Kantonspolizei am Donnerstag mit. Diese lief seit dem 17. Juni und der Kantonspolizei Bern sei es mit dieser Massnahme gelungen, zwölf mutmassliche Täter zu identifizieren. Alle Beschuldigten haben sich weitgehend geständig gezeigt, rund um den Anlass Straftaten begangen zu haben, heisst es weiter. Ihre Fotos waren jeweils nach der Identifikation von der Website der Kantonspolizei Bern entfernt worden.

95 Anzeigen

Insgesamt konnten damit bis anhin 81 Personen ermittelt werden, welche unter dem dringenden Verdacht stehen, rund um den Anlass «Tanz dich frei» vom 25. Mai Straftaten begangen zu haben. Darunter seien auch 14 Jugendliche. Im Vordergrund der Untersuchung stehen die Straftatbestände Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl. Nach Abschluss der Ermittlungen im Einzelfall werden sich sämtliche Beschuldigte vor der Justiz zu verantworten haben.

Bis Donnerstag gingen bei der Kantonspolizei Bern im Zusammenhang mit dem Anlass insgesamt 95 Anzeigen ein. Zahlreiche Geschädigte brachten dabei mehrere Sachbeschädigungen zur Anzeige. Dabei werden aktuell Schäden in der Höhe von rund 910‘000 Franken und durch die Diebstähle eine Deliktssumme von knapp 38‘000 Franken beklagt. Noch immer sind Anzeigen von einzelne geschädigte Parteien hängig, die noch abgeklärt werden.

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