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«Tanz dich frei»: Chropfläärete und erste Lehren im Stadtrat

Von «Nulltoleranz» über «seriöse Aufarbeitung» bis hin zur Untersuchung des Polizeieinsatzes – diese Forderungen kamen gestern vom Berner Stadtrat nach dem «Tanz dich frei»-Debakel.

«Die Teilnehmer müssen sich informieren, welchen Aufrufen sie folgen. Nicht nur frei tanzen, ‹frei denken› muss das Motto sein.» GFL-Stadtrat Manuel C.Widmer rief den friedlichen Teilnehmern ihre Verantwortung ins Gedächtnis.
«Die Teilnehmer müssen sich informieren, welchen Aufrufen sie folgen. Nicht nur frei tanzen, ‹frei denken› muss das Motto sein.» GFL-Stadtrat Manuel C.Widmer rief den friedlichen Teilnehmern ihre Verantwortung ins Gedächtnis.
zvg
«Wer noch immer davon redet, dass Behörden und Polizei die Eskalation provoziert haben, dem ist nicht mehr zu helfen.» Martin Schneider (BDP) sollte von links aussen trotzdem noch solche Voten zu hören bekommen.
«Wer noch immer davon redet, dass Behörden und Polizei die Eskalation provoziert haben, dem ist nicht mehr zu helfen.» Martin Schneider (BDP) sollte von links aussen trotzdem noch solche Voten zu hören bekommen.
Stefan Anderegg
«Es ist ernüchternd zu sehen, dass eine kleine Gruppe von Randalierern und die Polizei das friedliche Tanzfest zerstört haben.»So hörte Schneider zum Beispiel das Votum von Lea Bill (Junge Alternative).
«Es ist ernüchternd zu sehen, dass eine kleine Gruppe von Randalierern und die Polizei das friedliche Tanzfest zerstört haben.»So hörte Schneider zum Beispiel das Votum von Lea Bill (Junge Alternative).
zvg
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Als Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) die Überwachungsvideos der Kantonspolizeiabspielte, war es im Berner Rathaus mucksmäuschenstill. Die Bilder zeigen, wie Vermummte versuchen, den Sicherheitskorridor von Sanität und Feuerwehr in der Bundesgasse zu stürmen. Auf diese Attacke reagierte die Polizei zuerst mit Pfefferspray, später mit Wasser und Tränengas. «Tanz dich frei» endete mit 50 Verletzten und Sachschäden in Höhe von Hunderttausenden von Franken.

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