Tageslicht fürs Coop-Restaurant

Der Eingangsbereich des Wankdorf-Centers wird definitiv zur Gastromeile. Am Donnerstag eröffnet dort das Coop-Restaurant am neuen Standort.

Vom Fussball inspiriert: Andreas Frischknecht im neuen Coop-Restaurant.

Vom Fussball inspiriert: Andreas Frischknecht im neuen Coop-Restaurant.

(Bild: Christian Pfander)

Stefan Schnyder@schnyderlopez

Die Farbe Grün dominiert: Dem neuen Coop-Restaurant im Wankdorf-Center ist anzusehen, dass es in einem Fussballstadion steht. Andreas Frischknecht, Leiter des Wankdorf-Centers, freut sich über den Umzug des Restaurants.

Dieses befand sich bis gestern im Untergeschoss – gegenüber dem Kassenbereich des Supermarktes. Fenster gab es ­keine, es war düster. Am neuen Standort – dort, wo einst die Interdiscount-Filiale war – hat es jetzt eine grosse Fensterfront. Zudem hat es neu 100 Aussensitzplätze und wie bisher 330 Sitzplätze im Innenbereich.

«Mit dem Umzug in den Eingangsbereich machen wir einen wichtigen Schritt in einer grösseren Entwicklung», sagt Frischknecht. Damit meint er, dass im Einkaufscenterbereich beim Eingang am Quartierplatz alle Gastronomieangebote konzentriert werden.

Der nächste Schritt wird sein, dass der Coiffeur The G Vision ins Untergeschoss ziehen wird. Die Verträge mit zwei neuen Mietern aus der Gastrobranche sind bereits abgeschlossen. Frischknecht will indes die Namen noch nicht nennen. Interdiscount und Koch Optik werden künftig die Fläche des bisherigen Coop-Restaurants einnehmen.

Es gibt Felsenau-Bier

An den Wänden des neuen Lokals sind drei übergrosse ­Bilder zu ­sehen. Eines des aktuellen Stade de Suisse, eines des ­alten Wankdorfstadions und eines des Ur-Stadions. Die YB-Fans dürfte ­zudem interessieren, dass im Restaurant Felsenau-Bier ausgeschenkt wird. Bislang gabs im Stadionbereich an ­Matchtagen nur Carlsberg- oder Feldschlösschen-Bier zu trinken.

Der neue Standort eröffnet dem Chef des Wankdorf-Centers ganz neue Möglichkeiten bezüglich der Öffnungszeiten: «Wir werden den Gastronomiebereich des Wankdorf-Centers und entsprechend auch das Coop-Restaurant künftig bei YB-Spielen am Sonntag öffnen oder an Samstagen die Öffnungszeiten bis Spielbeginn verlängern.» Findet am Sonntag ein Spiel um 16 Uhr statt, wird der Gastrobereich von 12 Uhr bis zum Anpfiff offen sein.

Mitten im Boomquartier

Frischknecht ist überzeugt, dass das zusätzliche Angebot seine Nachfrage finden wird. «Wir ­spüren, dass in den letzten Jahren im Wankdorfquartier rund 10'000 Arbeitsplätze angesiedelt worden sind», sagt er. ­Dazu gehören die Hauptsitze von Post, Postfinance und SBB.

Diese verfügen zwar über eigene Restaurants. «Aber es kommen viele Post- und SBB-Mitarbeiter für das Mittagessen ins Wankdorf-Center», erzählt er. Auch die Aussichten stimmen ihn optimistisch.

Im Jahr 2019 wird der Bund am Guisanplatz ein ­Verwaltungs­zentrum mit 4000 Arbeitsplätzen eröffnen. Auch ­diese Mitarbeiter wollen verpflegt sein. «Wenn sich das Quartier erfolgreich entwickelt, dann können auch wir profitieren», betont Frischknecht.

Berner Zeitung

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