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Suche nach Vater in der Toskana unterbrochen - Junge tot gefunden

Am Montagnachmittag wurde der vermisste Junge in der Toskana gefunden. Am Abend wurde die Suche nach dem Vater vorerst unterbrochen.

Das Auto der Familie wurde gefunden. Die beiden Personen befanden sich nicht mehr darin.
Das Auto der Familie wurde gefunden. Die beiden Personen befanden sich nicht mehr darin.
zvg/Il Tirreno
Am Samstagabend wurde der Wagen von dem Bach mitgerissen.
Am Samstagabend wurde der Wagen von dem Bach mitgerissen.
Keystone
Am Montagmorgen wurde die Suche fortgesetzt.
Am Montagmorgen wurde die Suche fortgesetzt.
Keystone
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Rettungskräfte haben in der Toskana die Suche nach den zwei Bernern - einem 45-jährigen Mann und dessen sechsjährigem Sohn - am Montagmorgen wieder aufgenommen. Gemäss der Zeitung "Il Tirreno" wurde die Leiche des Knaben im Laufe des Tages entdeckt. Dies erfuhr "Il Tirreno" von Feuerwehrleuten.

Der Körper des Jungen wurde gemäss "La Nazione" sieben Kilometer vom Unfallort entfernt im Bett des Bachs Sata gefunden. Mitgerissen wurde das Auto vom Fluss Satello.

Die sterblichen Überreste des Knaben seien inzwischen in die Leichenhalle der südtoskanischen Stadt Grosseto gebracht worden, teilte die italienische Nachrichtenagentur ANSA mit. Die Mutter sei darüber informiert. Nach dem 45-jährigen Vater wird weiterhin gesucht, seine Überlebenschancen stuft die Polizei jedoch als gering ein.

Kleider und Schuhe gefunden

Wie die Nachrichtenagentur ANSA schrieb, fanden Rettungskräfte in den Kanälen unterhalb der Unglücksstelle Kleider, einen Kinderrucksack und Teile des Autowracks. Die beiden Berner waren in ihrem Auto von einer Flutwelle erfasst worden und wurden seither vermisst.

Die Rettungskräfte durchsuchten die Ebene unterhalb der Brücke, wo die beiden Vermissten am Samstagabend vom hochwasserführenden Bach mitgerissen worden waren. Taucher durchstreiften die Kanäle und Bäche, Feuerwehrleute durchkämmten das Dickicht an den Ufern der Wasserläufe, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Die Suche war am Sonntagabend bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen worden.

Mutter überlebt durch Zufall

Das Unglück hatte sich in der südtoskanischen Maremma ereignet, nahe der Stadt Massa Marittima. Die beiden Vermissten und die 43-jährige Mutter des Kindes waren Teil einer 20-köpfigen Gruppe von Triathleten, die in der Region Ferien machten.

Die Schweizer Familie wollte nach dem Abendessen zu ihrer Unterkunft, einem Appartement eines Agriturismo, fahren. Weil die Brücke unter Wasser stand, forderte der Vater die Mutter auf auszusteigen und zu Fuss weiter zugehen.

Kaum ausgestiegen traf eine Flutwelle das Auto und riss es samt den Insassen mit. Die Mutter blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock und musste psychologisch betreut werden. Das Unglück wird von der zuständigen Staatsanwaltschaft der Stadt Grosseto untersucht.

SDA/tag, dln

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