Studierende der Uni Bern rufen den Klimanotstand aus

Bern

Die Studierendenschaft der Uni Bern hat am Freitag den Klimanotstand ausgerufen. Damit will sie erreichen, dass Massnahmen zum Klimaschutz innerhalb der Uni umgesetzt werden.

Am 15. März nahmen Studierende der Uni Bern erstmals am Klimastreik teil.

Am 15. März nahmen Studierende der Uni Bern erstmals am Klimastreik teil.

(Bild: Raphael Moser)

Die Studierendenschaft der Universität Bern (SUB) hat den Klimanotstand ausgerufen. Damit wollen die Studierenden erreichen, dass Massnahmen zur Nachhaltigkeit innerhalb der Uni umgesetzt werden.

Die Motion zum Klimanotstand sei vom Studierendenrat mit grosser Mehrheit angenommen worden, teilte die SUB am Freitag mit. Die Forderungen seien die Reduktion von CO2-Emissionen sowie die Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung, in den Mensen und Cafeterien sowie im Wohnraum.

Die Ausrufung des Klimanotstandes, mit dem die Dringlichkeit des Klimawandels anerkennt wird, ist eine der Hauptforderungen der Klimastreik-Bewegung. Den Notstand bereits ausgerufen haben die Städte Basel, Olten und Delsberg.

In der Stadt Bern hat das Jugendparlament Ende März eine entsprechende Motion eingereicht. Der Gemeinderat hat sich noch nicht zum Vorstoss geäussert.

tag/sda

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