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«Skywork will auf eigenen Füssen weitermachen»

Die vom Grounding bedrohte Berner Fluggesellschaft Skywork führe «vielversprechende Gespräche» mit möglichen Partnern. Das betont Unternehmenssprecher Max Ungricht.

Holprige Landung: Das BAZL könnte Skywork schon Ende Oktober den Stecker ziehen.
Holprige Landung: Das BAZL könnte Skywork schon Ende Oktober den Stecker ziehen.
Beat Mathys

Skywork Airlines verfügt nur noch bis Ende Oktober über eine Betriebsbewilligung des Bundes. Das hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) am Montag bekanntgegeben. Skywork muss also innert zwei Wochen den Nachweis erbringen, dass die Airline ausreichend finanziert ist.

«Für Aussenstehende ist der Entscheid natürlich ein Schock», räumte Ungricht in einem am Dienstag publizierten Interview mit dem Branchenportal Travelnews ein. «Für uns kam er nicht überraschend, die Notbremse wurde nicht von einem auf den anderen Tag gezogen.» Die Diskussionen mit dem Bazl seien seit längerem im Gang.

«Wir arbeiten mit aller Kraft an einer Lösung», beteuerte Ungricht. Die Chancen, einen neuen Partner an Bord holen zu können, seien «nicht 100 Prozent, nicht 0 Prozent».

Ungricht erklärte, es gebe «vielversprechende Gespräche». Der BAZL-Entscheid habe einiges bewirkt in der Region Bern, die sonst immer ein bisschen apathisch dem Flughafen und den Airlines gegenüber sei. «Es hat schon etwas ausgelöst, und Leute haben sich bei uns gemeldet. Das stimmt uns positiv.»

Eine Partnerschaft mit einer anderen Airline sei «keine Option für uns», betonte Ungricht. «Skywork will auf eigenen Füssen weitermachen, als eigene Gesellschaft, als Schweizer Airline.»

SDA/flo

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