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Urteil zum Brand: Die Gefahr des Teelichts war nicht voraussehbar

Vechigen

Am Anfang war ein Teelicht, das ein Stöckli zerstörte und mehrere Menschenleben gefährdete. Die tragische Geschichte endet nun mit einem Freispruch.

Das Stöckli wurde bei dem Brand total zerstört. Das Ehepaar im oberen Stock konnte sich in letzter Sekunde noch retten.

Das Stöckli wurde bei dem Brand total zerstört. Das Ehepaar im oberen Stock konnte sich in letzter Sekunde noch retten.

(Bild: Raphael Moser)

Mathias Gottet

Ein zerstörtes Stöckli, drei Menschen in Lebensgefahr, Tränen und Traumata: All das löste ein unbeaufsichtigtes Teelicht aus. Die drei Bewohner des Stöckli in der Gemeinde Vechigen verloren bei dem Brand alles. Was übrig blieb: ein Gerichtsprozess.

Die Richterin Salome Krieger rekonstruierte an der Urteilsverkündung am Mittwoch in Bern den verheerenden Abend so: Der Angeklagte ging ins Bett und wachte wegen eines verdächtigen Geräuschs auf. Im Wohnzimmer sah er das brennende Sofa. Er probierte das Möbelstück aus dem Stöckli zu bugsieren, dieses verklemmte sich allerdings in der Eingangstüre. Das Feuer griff auf die Holzlaube über und führte in kürzester Zeit zu einer Feuersbrunst.

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