Stinkende Trikots: Breitsch-Senioren weigern sich zu spielen

In der Senioren-Liga wurde das Spiel zwischen Länggasse und Breitenrain verspätet angepfiffen, weil die Leibchen der Gäste über eine Woche ungewaschen vor sich hin moderten.

Mit dem Berner Chansonnier Oli Kehrli war auch der wohl prominenteste Spieler der Breitenrain-Senioren betroffen.

Mit dem Berner Chansonnier Oli Kehrli war auch der wohl prominenteste Spieler der Breitenrain-Senioren betroffen.

(Bild: Screenshot/Nau.ch)

«Als Capitano Zbinden die Tasche mit den Trikots öffnete, sprang er mit grossem Schrecken einige Meter zurück», schildert Oli Kehrli gegenüber dem Online-Newsportal Nau.ch. Der prominente Spieler der Senioren des FC Breitenrain trat mit seinem Team am Samstag gegen den FC Länggasse an, doch weil die Trikots seit einer Woche ungewaschen in der Tasche lagen und entsprechend rochen, weigerten sich die Breitsch-Senioren, in ihre Arbeitskleider zu schlüpfen.

«Es stank bestialisch», bringt es Kehrli auf den Punkt. Warum der Verein die Leibchen nicht gewaschen hatte, sei für ihn «unerklärlich». Zum Glück für die Gäste liessen Funktionäre und insbesondere der Schiedsrichter mit sich reden: Der Anpfiff wurde um rund 25 Minuten hinausgeschoben, so dass in der Zwischenzeit ein neuer Satz Trikots angeliefert werden konnte.

Trotz des Angriffs auf die Geruchsnerven liessen sich die Senioren nicht aus der Ruhe bringen: Statt einer 0:3-Forfaitniederlage errang die Ü30-Mannschaft des FC Breitenrain am Ende einen 2:0-Sieg.

mb

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