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«Sterben muss jede und jeder für sich»

Für sie ist der Tod allgegenwärtig: Pfarrerin Ursula Stocker begleitet in der Palliative-Care-Abteilung der Stiftung Diaconis in Bern Schwerkranke in ihren letzten Tagen.

«Ich war selbst sehr früh mit dem Tod konfrontiert»: Pfarrerin Ursula Stocker.
«Ich war selbst sehr früh mit dem Tod konfrontiert»: Pfarrerin Ursula Stocker.
Stefan Anderegg

In unserer Gesellschaft ist der Tod ein Tabu. Für Sie gehört er zum Alltag, wie halten Sie es aus, konstant damit konfrontiert zu sein? Der Tod ist in unserer Palliativabteilung zwar sehr präsent – aber auch das Leben. Viele schwer kranke Leute leben ihre Zeit noch sehr intensiv und bewusst. Oft spüre ich rasch sehr viel Vertrauen. Das ist ein enormer Reichtum. Die Arbeit ist herausfordernd, doch es gibt viele Momente, die mir auch Kraft geben.

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