Zum Hauptinhalt springen

Statt Familien wurden renitente Asylbewerber platziert

Sechs Asylbewerber, die am Montag in Riggisberg in eine Schlägerei verwickelt waren, waren bereits vorher aktenkundig. Die Flüchtlingshilfe findet es unverzeihlich, dass sie einem normalen Asylzentrum zugeteilt wurden.

Am Mittwoch (3.9.3024) herrschte wieder Ruhe beim Asylzentrum Riggisberg. Die zerschlagenen Fenster sind mit Brettern notdürftig geflickt.
Am Mittwoch (3.9.3024) herrschte wieder Ruhe beim Asylzentrum Riggisberg. Die zerschlagenen Fenster sind mit Brettern notdürftig geflickt.
Urs Baumann
Im Vorfeld wurden den Riggisbergern asylsuchende Familien mit Kindern versprochen -  gekommen sind mehrheitlich junge Männer, die bereits andernorts negativ aufgefallen sind.
Im Vorfeld wurden den Riggisbergern asylsuchende Familien mit Kindern versprochen - gekommen sind mehrheitlich junge Männer, die bereits andernorts negativ aufgefallen sind.
Urs Baumann
Dabei wurden sechs Personen verletzt und sechs Personen wurden angehalten.
Dabei wurden sechs Personen verletzt und sechs Personen wurden angehalten.
Leserreporter
1 / 4

Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, findet klare Worte für den Vorfall, der am Montagabend die Gemeinde Riggisberg aufgeschreckt hat: «Es ist völlig unverzeihlich, was da passiert ist.» Aus verlässlicher Quelle weiss Meiner, dass sechs Asylbewerber, die dem Zentrum in Riggisberg zugeteilt wurden, bereits vorher aktenkundig waren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.