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Stadtschützen ziehen durch Bern

Die Stadtschützen Bern marschierten am Freitagnachmittag durch die Berner Innenstadt. Zu ihrem 200-Jahr-Jubiläum wurden gar Salven abgefeuert.

Der laute Chlapf der Vorderladergewehren führte bei manchem Zaungast zu einem Chlupf – so auch bei der Kamerafrau.

Ehrenformationen und Fahnendelegationen aus der ganzen Schweiz sorgten am Freitagnachmittag zusammen mit den Stadtschützen Bern für Farbtupfer in der Berner Innenstadt. In prunkvollen Uniformen, auf Pferden oder ausgerüstet mit Gewehren, Fahnen und Säbeln zogen sie vom Münster bis zum Kursaal.

Beim Zytglogge blieb der Tross kurz stehen und hielt sich die Ohren zu, als vier Schützen einen Salutschuss in den Berner Himmel feuerten.

Die Stadtschützen machen einen Umzug durch die Altstadt.
Die Stadtschützen machen einen Umzug durch die Altstadt.
Enrique Muñoz García
Nicht nur zu Fuss waren die Stadtschützen unterwegs.
Nicht nur zu Fuss waren die Stadtschützen unterwegs.
Enrique Muñoz García
Ausserdem waren auch Philippe Müller, Regierungsrat Kanton / Direktor der Polizei- und Militärdirektion Bern (links) und Walter Inäbnit, Unternehmer (rechts) anwesend.
Ausserdem waren auch Philippe Müller, Regierungsrat Kanton / Direktor der Polizei- und Militärdirektion Bern (links) und Walter Inäbnit, Unternehmer (rechts) anwesend.
Enrique Muñoz García
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Der Umzug fand im Rahmen des 200. Geburtstag der Berner Stadtschützen statt. Die Amtsschützengesellschaft wurde 1818 von den Bernburgern gegründet, um die Wehrbereitschaft zu stärken. Seine Augen leuchten, als der heutige Präsident Ueli Augsburger von den Stadtschützen spricht: «Die Pflege der Kameradschaft spielt eine grosse Rolle». Auch hätten die Stadtschützen zur Gründung der direkten Demokratie beigetragen, so Augsburger nicht ohne Stolz.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten gaben die Stadtschützen im Kursaal ein Bankett mit rund 500 Personen. Bis zum 17. Februar 2019 wird im Schützenmuseum ausserdem eine Ausstellung zur Geschichte der Stadtschützen gezeigt.

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