Stadtrat verteidigt Stipendien für Kulturschaffende

Bern

Die Stadt Bern soll weiterhin Stipendien an Kulturschaffende vergeben. Dieser Meinung ist der Stadtrat.

Rapper Nativ wurde mit einem Stipendium von 15'000 Franken ausgezeichnet, konnte aber den halbjährigen Aufenthalt in New York nicht antreten, weil er nicht in die USA einreisen durfte.

Rapper Nativ wurde mit einem Stipendium von 15'000 Franken ausgezeichnet, konnte aber den halbjährigen Aufenthalt in New York nicht antreten, weil er nicht in die USA einreisen durfte.

(Bild: Adrian Moser)

Mit 60 zu 7 Stimmen lehnte er am Donnerstag eine Motion von Henri-Charles Beuchat (SVP) ab, die auf die Abschaffung der Stipendien zielte. Beuchat hatte seinen Vorstoss nach dem Wirbel um einen gescheiterten US-Aufenthalt des Berner Rappers Thierry Gnahoré eingereicht.

Die «Ferienreisli» für Kulturschaffende seien generell nicht ergiebig und brächten auch der Gesellschaft nichts, befand Beuchat. Die Ratsmehrheit sah es anders: Auslandaufenthalte seien für Kulturschaffende sehr befruchtend.

Thierry Gnahoré - bekannt als Rapper Nativ - war mit einem Stipendium von 15'000 Franken bedacht worden. Den halbjährigen Aufenthalt in New York konnte er aber nicht antreten, weil ihn die USA nicht einreisen liessen. Gnahoré musste darauf das Stipendium zurückzahlen.

sih/sda

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