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Stadtrat genehmigt Baukredit für Grosse Reithalle-Sanierung

Trotz langer ­Debatte blieb der Rückweisungsantrag der SVP für einen 3-Millionen-Baukredit für die Grosse Halle in der Reitschule im Stadtrat chancenlos.

Der Boden der Grossen Halle wird saniert und die Wände mit Holz ausgekleidet.
Der Boden der Grossen Halle wird saniert und die Wände mit Holz ausgekleidet.
Christian Pfander

Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) konnte seinen Aufenthalt vorgestern Donnerstag im Stadtrat als Gelassenheitstraining im politischen Umgang mit der Reitschule abbuchen. Zur Debatte stand ein Kredit von drei Millionen Franken für Bauarbeiten an der Grossen Halle der Reitschule, die im Wesentlichen nötig wurden wegen Verschärfungen behördlicher Vorschriften. Die Wortführer der SVP-Fraktion – Erich Hess, Alexander Feuz, Henri Beuchat – feuerten ihr bekanntes Argumentationsarsenal ab – es sei ungehörig, «Banditen» und «Terroristen» mit Steuergeldern zu alimentieren.

Von Graffenried versuchte mit buddhahafter Geduld zu erklären, dass der Verein Grosse Halle und die Reitschulbetreiberin Ikur zwei voneinander weitgehend unabhängige Akteure seien und die Grosse Halle ein renommierter Kulturbetrieb sei. Als er sah, dass die SVP-Fraktion ihm gar nicht richtig zuhörte, redete er einfach weiter, der politische Sieg des Baukredits stand von vornherein fest.

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