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Stadtnomaden wollen ihr Chaos wegräumen

Anfang August sind die Stadtnomaden vom Berner Hirschenpark auf das Gaswerkareal umgezogen. Im Hirschenpark herrscht allerdings noch Unordnung. Nächste Woche wollen die Stadtnomaden das Gelände sauber abgeben.

Idylle am Waldrand: Im Februar 2015 zügeln die Stadtnomaden bis zum April wieder auf das Viererfeld. Die Stadtnomaden lebten von Anfang November 2013 bis in den März 2014 hinein schon auf dem Gebiet (Bild). Gemäss Gesetz dürften sie nur drei Monate am selben Ort sein.
Idylle am Waldrand: Im Februar 2015 zügeln die Stadtnomaden bis zum April wieder auf das Viererfeld. Die Stadtnomaden lebten von Anfang November 2013 bis in den März 2014 hinein schon auf dem Gebiet (Bild). Gemäss Gesetz dürften sie nur drei Monate am selben Ort sein.
Andreas Blatter
Die Berner Stadtnomaden waren Anfang November 2014 für drei Monate auf ein Landstück der Burgergemeinde im Saali in Wittikofen gezogen.
Die Berner Stadtnomaden waren Anfang November 2014 für drei Monate auf ein Landstück der Burgergemeinde im Saali in Wittikofen gezogen.
Urs Baumann
Von März bis Ende April 2014 schlugen die Stadtnomaden ihr Lager in der Neubrück auf.
Von März bis Ende April 2014 schlugen die Stadtnomaden ihr Lager in der Neubrück auf.
Beat Mathys
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Anhänger mit Müll, vereinzelte Stühle, herumliegende Flaschen. Der Hirschenpark, in dem die Stadtnomaden von Mai bis Ende Juli gelebt haben, sieht noch reichlich unordentlich aus. Dabei sind die Stadtnomaden wie vorgesehen Anfang August aufs Gaswerkareal umgezogen.

«Das Gelände ist noch nicht abgegeben», sagt Stadtnomaden-Anwalt Daniel Kettiger. Bis nächste Woche wollen seine Klienten den Hirschenpark – zwischen der Tiefenau- und der Neubrückstrasse – wieder an die Stadt abgeben. Dann werde alles in Ordnung sein, so Kettiger. «Meine Klienten mussten für den Gebrauch des Hirschenparks ein Depot von 3000 Franken hinterlegen.» Sollten nun aus Sicht der Stadt nach der Abgabe Aufräumarbeiten nötig sein, werde dieses Geld dafür verwendet.

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