Stadtberner FDP will Gemeinderatssitz zurückerobern

Bern

Der neue Präsident der Stadtberner FDP, Christoph Zimmerli, hat sich an der Parteiversammlung vom Montagabend ein hohes Ziel gesteckt. Er will bei den städtischen Wahlen von 2020 einen Wähleranteil von 15 Prozent erreichen.

«Konstruktive Oppositionspolitik», nennt Christoph Zimmerli die beabsichtigte Strategie der Stadtberner FDP.<p class='credit'>(Bild: Urs Baumann)</p>

«Konstruktive Oppositionspolitik», nennt Christoph Zimmerli die beabsichtigte Strategie der Stadtberner FDP.

(Bild: Urs Baumann)

Stefan Schnyder@schnyderlopez

Seit Ende Oktober 2017 ist Christoph Zimmerli Präsident der Stadtberner FDP. An der Parteiversammlung vom Montagabend gab er seine Ziele bekannt. Er will unbedingt, dass die FDP bei den städtischen Wahlen von 2020 den Sitz im Gemeinderat zurückgewinnt. Bei den Wahlen von 2016 wurde der FDP-Vertreter Alexandre Schmidt abgewählt. Auch weil die SVP sich für den Alleingang entschied. Um sein Ziel zu erreichen, will Zimmerli ein Bündnis mit anderen bürgerlichen Parteien schmieden.

Für die Stadtratswahlen von 2020 setzt sich Zimmerli hohe Ziele: Er will, dass die FDP einen Wähleranteil von 15 Prozent erreicht. Bei den Stadtratswahlen von 2016 kam die Partei – mit den Jungfreisinnigen – auf einen Wähleranteil von 11,2 Prozent.

Zimmerli will diese Ziele erreichen, indem sich die Partei klarer positioniert. «Wir wollen eine eigenständige, bürgernahe, innovative und konstruktive Oppositionspolitik machen», sagte er. Das bedeute aber nicht, dass er mit der FDP nach links rücken wolle, fügte er an. Zudem will er das Image der FDP als Nein-Sager-Partei abstreifen. Akzente will Zimmerli bei den Themen Bildung, Wohnbau, Verkehr und Wirtschaft setzen.

Berner Zeitung

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