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Stadtberner FDP schickt zwei junge Kandidaten ins Rennen

Die Stadtberner FDP steigt mit Alexandre Schmidt und Bernhard Eicher in die Gemeinderatswahlen vom kommenden Herbst. Mit der SVP wollen die Freisinnigen eine gemeinsame Liste bilden.

Bernhard Eicher (rechts) und Alexandre Schmidt wollen für den Stadtberner Gemeinderat kandidieren.
Bernhard Eicher (rechts) und Alexandre Schmidt wollen für den Stadtberner Gemeinderat kandidieren.
Stefan Anderegg, zvg

Die beiden freisinnigen Kandidaten sind noch relativ jung, Eicher ist erst 29-jährig, Schmidt ist 41. Beide sind Mitglieder des Berner Stadtparlaments.

Eicher ist seit 2008 Stadtrat und seit 2010 Fraktionspräsident der FDP. Er arbeite als Firmenkundenberater bei der Berner Kantonalbank.

Schmidt sitzt seit 2010 im Stadtrat. Beruflich steht er der Eidgenössischen Alkoholverwaltung als Direktor vor. Über die Klinge springen musste der 60-jährige Mario Imhof, der ebenfalls zur Auswahl stand.

Alleingang oder mit der SVP?

Die Frage nach einer gemeinsamen Gemeinderatsliste mit der SVP sorgte an der Parteiversammlung am Montagabend für rege Diskussionen.

Eine Gemeinderatsliste mit der SVP sei ein Fehler, betonten vereinzelte Votanten. Die Freisinnigen dürften sich nicht mit der reaktionären SVP verbünden, jener Partei, die sich in letzter Zeit so unmöglich aufgeführt habe.

Alleingänge hätten sich für die FDP in letzter Zeit negativ ausgewirkt, warnten andere. Der Freisinn dürfe nicht im Alleingang in Schönheit sterben. «Denn dann sind wir am Ende nicht schön, sondern tot», brachte es Grossrat Philippe Müller auf den Punkt.

Mit grossem Mehr stimmten die Stadtberner Freisinnigen schliesslich einer gemeinsamen Liste zu, auf der die FDP mindestens zwei der fünf Listenplätze hat. Das gleiche gilt für die SVP.

Wem der fünfte Listenplatz zusteht, ist noch offen. Die Freisinnige Basis entschied am Montag, dass er an eine Frau gehen müsse. Das Parteibüchlein spiele dabei keine Rolle.

Die Parteibasis bekräftigte auch die von der Parteileitung an die SVP gestellte Bedingung nach gemässigten Kandidaten. Sollte die SVP diese Bedingung nicht erfüllen, wird die freisinnige Parteileitung über einen allfälligen Alleingang entscheiden.

Die SVP wollte ursprünglich auch am Montagabend ihre Gemeinderatskandidaten nominieren, verschob dieses Prozedere aber dann auf den Februar.

Ja zu Ausbauetappe der Grimselkraftwerke

Schliesslich fassten die FDP-Mitglieder die Ja-Parole zur städtischen Abstimmung vom 11. März. Dabei geht es um eine erste Ausbauetappe der Kraftwerke Oberhasli an der Grimsel. Die Stadt Bern ist an der KWO beteiligt.

SDA/met

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