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Stadtberner Budget vors Volk – Schulden von 1,11 Milliarden

Die Mitte-rechts-Parteien im Berner Stadtrat fahren symbolisch wichtigen Sieg ein: Der Schuldenstand der Stadt Bern muss ins Abstimmungsbüchlein geschrieben werden.

Finanzdirektor Michael Aebersold (SP) wollte sich am Donnerstag nicht zum Antrag von Mitte-rechts äussern. (Archivbild)
Finanzdirektor Michael Aebersold (SP) wollte sich am Donnerstag nicht zum Antrag von Mitte-rechts äussern. (Archivbild)
Adrian Moser

Das Ereignis hat Seltenheitswert. Am Donnerstagabend setzten sich die Mitte-rechts-Parteien im Berner Stadtrat in der Budgetdebatte mit einem Antrag durch. Dabei ging es nicht um einen Finanzposten, sondern um eine Frage mit Symbolkraft.

Die FDP-Fraktion hatte beantragt, dass die Stadt im Abstimmungsbüchlein zum Budget schreibt, wie hoch ihr Schuldenstand ist. Bislang fehlte diese Angabe. Dank diesem Entscheid werden die Stimmbürger bei der Lektüre des Büchleins erfahren, dass die Schulden per Ende 2020 auf 1,1 Milliarden steigen werden.

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