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Stadt will neue Buslinie «Bern Süd»

Die Stadt Bern will zwischen Europaplatz und der Brunnadernstrasse eine neue Buslinie testen. Die Linie «Bern Süd» soll unter anderem die Quartiere Holligen und Mattenhof besser erschliessen.

Die neue Buslinie soll vom Europaplatz über den Eigerplatz (Bild) und die Monbijoubrücke zum Thunplatz und ins Brunnadernquartier führen.
Die neue Buslinie soll vom Europaplatz über den Eigerplatz (Bild) und die Monbijoubrücke zum Thunplatz und ins Brunnadernquartier führen.
Beat Mathys

Die Busse auf der neuen Linie sollen alle 15 Minuten fahren. In Verbindung mit der bestehenden Linie 28 könne damit ein attraktiver 7,5-Minutentakt zwischen Eigerplatz und Brunnadernstrasse angeboten werden. Der Start für einen dreijährigen Versuchsbetrieb ist auf Dezember 2018 geplant.

Am Europaplatz soll die neue Linie zudem mit der bestehenden Linie 31 verknüpft werden, wie der Berner Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Zwischen Europaplatz und Eigerplatz gab es bisher keine Direktverbindung.

Für den Versuchsbetrieb rechnet der Gemeinderat mit Kosten in der Höhe von 1,3 Millionen Franken. Einen entsprechenden Kredit hat er zuhanden des Berner Stadtrats verabschiedet. Der Kanton beteiligt sich mit rund einem Drittel der Bruttokosten am Betrieb.

So soll die neue Buslinie «Bern Süd verlaufen». Grafik: zvg/Stadt Bern
So soll die neue Buslinie «Bern Süd verlaufen». Grafik: zvg/Stadt Bern

Gibt das Stadtparlament grünes Licht, wird nach der dreijährigen Testphase über die definitive Aufnahme in das kantonale öV-Angebot entschieden. Zuständig für den Versuchsbetrieb sind die städtischen Verkehrsbetriebe Bernmobil.

Die Verbesserung von sogenannten tangentialen Busverbindungen ist ein Ziel des Stadtentwicklungskonzepts STEK 2016 der Stadt Bern. Am Projekt beteiligt war auch die Regionalkonferenz Bern-Mittelland.

(SDA)

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