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Stadt will Lärm vor der Reitschule eindämmen

Der Berner Gemeinderat prüft Massnahmen gegen Lärm im Bereich zwischen Reitschule und Schützenmatte und hat dafür einen Projektierungskredit von 75'000 Franken genehmigt.

Wenn auf dem Vorplatz der Reitschule die Post abgeht, kann es schon mal übermässig laut werden.
Wenn auf dem Vorplatz der Reitschule die Post abgeht, kann es schon mal übermässig laut werden.
Archiv/Tobias Anliker

«Nicht bewilligte Bars» und «illegale Konzerte»: In einer Mitteilung von gestern schreibt der Berner Gemeinderat, dass er die «teilweise massive Lärmbelastung», die vom Vorplatz des Kulturzentrums Reitschule und vom Eisenbahnviadukt ausgeht, bekämpfen will. Daran stören sich primär Anrainer der nahen Umgebung.

Um sich für ihr Anliegen Gehör zu verschaffen, nimmt die vom Lärm geplagte Nachbarschaft ungewohnte Wege in Kauf: Seit Monaten blockiert sie mit Einsprachen eine Baubewilligung des Vereins Platzkultur, der die dreijährige Zwischennutzung auf dem ehemaligen Parkplatz Schützenmatte betreut. Der Lärm stammt allerdings nicht von ihm, sondern vor allem vom Vorplatz, wo auch mal spontan Konzerte abgehalten werden.

Um solche Lärmemissionen zu verhindern oder zumindest spürbar einzudämmen, lässt der Gemeinderat bauliche, organisatorische, technische, betriebliche und andere Massnahmen prüfen.

Der Gemeinderat hat einen Projektierungskredit von 75000 Franken genehmigt. Damit werde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, heisst es weiter. In der Folge sollen die erfolgversprechenden Lärmschutzmassnahmen «möglichst rasch» realisiert werden.

pd/mb/cla

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