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Stadt will keine Asylbewerber in der alternativen Wohnzone

Das kantonale Migrationsamt schlägt vor, in der alternativen Wohnzone in Riedbach Asylbewerber unterzubringen. Für die Stadt Bern ist das keine Option.

Riedbach im äussersten Westen von Bern: Auf diesem Land sollte die Hüttendorfzone entstehen.
Riedbach im äussersten Westen von Bern: Auf diesem Land sollte die Hüttendorfzone entstehen.
Andreas Blatter
So haben die Berner am 22. September 2014 entschieden: Alle Stadtteile, bis auf Bümpliz-Oberbottigen, stehen hinter der alternativen Wohnzone. Die Vorlage wurde mit 54,18 Prozent der Stimmen angenommen.
So haben die Berner am 22. September 2014 entschieden: Alle Stadtteile, bis auf Bümpliz-Oberbottigen, stehen hinter der alternativen Wohnzone. Die Vorlage wurde mit 54,18 Prozent der Stimmen angenommen.
BZ Graphik
Wagenplatz der «Stadttauben» an der Könizstrasse.
Wagenplatz der «Stadttauben» an der Könizstrasse.
zvg
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Immer wieder gerät die Asylunterkunft Hochfeld im Berner Länggassquartier in die negativen Schlagzeilen. Die Hauptkritik: Die seit November 2012 betriebene Unterkunft ist unterirdisch. Ursprünglich war sie deshalb nur als Notunterkunft für sechs Monate geplant gewesen. «Aus unserer Sicht besteht dringender Bedarf für eine oberirdische Unterkunft für 80 bis 100 Asylsuchende als Ersatz für die Anlage im Hochfeld», sagt Claudia Mannhart, stellvertretende Generalsekretärin der Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern. Es sei aber klar, dass es nicht einfach sei, eine solche Unterkunft an einem Ort in der Stadt Bern zu finden.

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