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Stadt verliert den Kampf gegen die Krähen

Im Nordquartier hat es nur wenig gebracht, die Nester zu entfernen: Die Saatkrähen kamen grösstenteils zurück an ihre Brutstätten. Weil der Effekt im Vergleich zum Aufwand zu gering ist, bleiben die Nester künftig grundsätzlich oben.

Das Entfernen der Nester hat nichts gebracht: Die Krähen kamen wieder zurück und bauten die Nester wieder auf.
Das Entfernen der Nester hat nichts gebracht: Die Krähen kamen wieder zurück und bauten die Nester wieder auf.
Urs Baumann

Saatkrähen sind nicht nur schlau, sondern auch hartnäckig. Das zeigt das Experiment, das die Stadt Bern im vergangenen Winter wagte: 99 alte Krähennester hatten die Mitarbeiter von Stadtgrün Bern in der Winkelried-, Ostermundigen- und Tellstrasse im Februar entfernt, um dem geplagten Nordquartier Linderung zu verschaffen. Doch die Vögel kehrten zurück und bauten die Nester wieder auf. So ist jetzt, nachdem die Saatkrähen ihre Kolonien verlassen haben, die Bilanz durchzogen: «Der Effekt war nicht sehr gross, aber es gab eine gewisse Entlastung», sagt Sabine Tschäppeler, Leiterin der Fachstelle Natur und Ökologie bei Stadtgrün Bern.

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