Zum Hauptinhalt springen

Stadt Bern unterstützt Südanflug

Während rund 200 Einsprachen gegen das neue Anflugregime am Flughafen in Bern-Belp eingingen, begrüsst es die Stadt Bern. Damit werde die Last besser verteilt.

Flughafen Belpmoos – die Idylle auf dem Bild ist trügerisch: Die Flughafenbetreiber und die Fluggesellschaft Skywork streiten über die neue Anflugroute von Süden her. (22.06.2015)
Flughafen Belpmoos – die Idylle auf dem Bild ist trügerisch: Die Flughafenbetreiber und die Fluggesellschaft Skywork streiten über die neue Anflugroute von Süden her. (22.06.2015)
Urs Baumann
Flughafendirektor Mathias Häberli steht voll hinter dem Südanflug von Bern-Belp und befürwortet die Ausbaupläne. Häberli kritisiert die Aussagen von Skywork-Chef Inäbnit als «nicht loyal».
Flughafendirektor Mathias Häberli steht voll hinter dem Südanflug von Bern-Belp und befürwortet die Ausbaupläne. Häberli kritisiert die Aussagen von Skywork-Chef Inäbnit als «nicht loyal».
Urs Baumann
Auch in der Region Thun und im Aaretal formiert sich der Widerstand gegen die Pläne, die Zahl  der Südanflüge zu erhöhen.
Auch in der Region Thun und im Aaretal formiert sich der Widerstand gegen die Pläne, die Zahl der Südanflüge zu erhöhen.
Urs Baumann
1 / 16

Am Dienstag wurde die öffentlichen Auflage für das neue Anflugregime auf den Flughafen Bern-Belp abgeschlossen. Dagegen sind von zahlreichen Gemeinden und Interessenverbänden rund 200 Einsprachen eingegangen.

Der Gemeinderat der Stadt Bern verstehe die Verunsicherung in den betroffenen Gemeinden im Aaretal, heisst es in einer Mitteilung am Mittwoch. Er betont allerdings, dass die Stadt Bern und ihr unmittelbares Umfeld auch mit der neuen Anflugroute weiterhin die Hauptlast der Flugbewegungen zu tragen haben werden. Zudem werden auch in Zukunft rund 72 Prozent aller instrumentengestützten Anflüge über die Stadt Bern und damit über äusserst dicht besiedeltes Gebiet erfolgen, schreibt der Gemeinderat weiter.

Der Rat sei deshalb weiterhin der Ansicht, dass durch das neue Anflugregime die Flüge im Luftraum besser verteilt würden, was die Sicherheitsrisiken und die Lärmbelastung über dem stark bevölkerten Gebiet insgesamt verkleinern. Dank dem neuen Südanflug würden die Flüge zudem kürzer und so auch die Umwelt weniger belasten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch