Nydeggbrücke: Stadt reagiert auf unvorsichtige Eltern

Bern

Auf der ­Nydeggbrücke in Bern werden Geländer montiert. Damit soll verhindert werden, dass Eltern ihre Kinder auf die Brüstung setzen.

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Von der Nydeggbrücke aus hat man einen guten Blick hinunter in den Bärenpark. Im Moment halten die Tiere zwar Winter­ruhe, aber schon bald werden sie wieder den ganzen Tag durchs Gehege streifen. Die ideale Aussicht auf die Bären verleitet immer wieder Eltern dazu, ihre Kinder auf die Brüstung der Brücke zu setzen.

Mitarbeiter des Bärenparks machten die Besucher bisher darauf aufmerksam, wie gefährlich das ist. Nun reagiert die Stadt mit einer baulichen Massnahme, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Geländer und Schilder

Vom kommenden Montag bis Freitag, 26.?Februar, werden im Auftrag des Tiefbauamts auf der südlichen Brüstung oberhalb des Bärenparks zwei feine, parallel verlaufende Vierkantprofile montiert. Dieses niedrige Geländer habe sich bereits beim alten Bärengraben und auf der Bundesterrasse bewährt, hält die Stadt fest.

Zudem werden Warnhinweise platziert: Auf Deutsch, Französisch und Englisch wird darauf hingewiesen, dass das Sitzen oder Stehen auf der Brüstung verboten ist. Der Text wird durch die Piktogramme «Nicht besteigen» und «Sitzen verboten» ergänzt.

Diese Lösung sei «pragmatisch und unauffällig, heisst es in der Medienmitteilung. Sie trage damit auch den Anforderungen der Denkmalpflege Rechnung.

Trottoir gesperrt

Während der Bauzeit ist das Trottoir auf der Südseite der Brücke für Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt. Die Brücke kann aber auf der gegenüberliegenden Seite passiert werden. Der Zugang zum Swiss Brand Museum ist vom Bärengraben her jederzeit möglich.

Seit der Bärenpark eröffnet ist, wurde die Sicherheit für die Besucher laufend verbessert. So wurde zum Beispiel am Aareufer eine Abschrankung angebracht, damit man nicht direkt auf die Steinstufen am Fluss gelangen kann.

mm/BZ

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