Büsche sollen instabilen Hang beim Bärenpark sichern

Im Sommer gab es einen Erdrutscht beim Bärenpark, nun soll dieser gefährdete Hang stabilisiert werden. Der Tierpark pflanzt dazu über 100 einheimische Büsche.

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Nach einem Erdrutsch im vergangenen Sommer soll ein rutschgefährdeter Hang südlich des Geheges des Berner Bärenparks stabilisiert werden. Als erste Massnahme wurden 100 kleine Büsche gepflanzt.

Eingesetzt wurden einheimische Gewächse, die dichtes Wurzelwerk ausbilden, vor allem Hartriegel, aber auch Wildrosen, Liguster oder Schneeball, wie der Berner Tierpark am Donnerstag mitteilte. Im Frühling werden zusätzlich rund 100 Weiden folgen. Die Büsche sollen nicht nur mithelfen, den an die Bärenanlage angrenzende Hang zu stabilisieren, sondern auch vielen Tieren als Lebensraum dienen.

Im regenreichen Sommer 2016 rutschte südlich der Bärenanlage im Bärenpark ein Stück des Hangs auf den Wanderweg. Der Weg wurde sofort gesperrt und die Wunde im Hang mit baulichen Massnahmen geschlossen. Seither wird der Hang regelmässig kontrolliert. Weitere Rutschungen blieben aus.

Ein stabiler Hang auf der Südseite der Bärenanlage ist die Grundvoraussetzung für das Projekt BärenPark 2.0, das unter anderem eine Vergrösserung des Lebensraums der Bären ins Auge fasst.

tpu/sda

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