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«Spächtli» ist wieder da

Am Mittwochnachmittag wurde die Evolèner Kuh nach einmonatiger Flucht eingefangen.

Der Kuh geht es gut: «Spächtli» kurz vor der Abfahrt von einem Hof in der Nähe von Bern.
Der Kuh geht es gut: «Spächtli» kurz vor der Abfahrt von einem Hof in der Nähe von Bern.
PD/Gut Aiderbichl
Am Mittwoch wurde die Kuh verladen. Sie wird nun nach Deutschland gebracht.
Am Mittwoch wurde die Kuh verladen. Sie wird nun nach Deutschland gebracht.
PD/Gut Aiderbichl
...und eingezäunt werden.
...und eingezäunt werden.
PD/Gut Aiderbichl
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30 Tage lang war sie weg: die Evolèner Kuh mit dem Namen «Spächtli». In ihrem Daheim in der Region Worb entwischte sie aus einem Laufhof, sprang durch Weidezäune und flüchtete in einen Wald.

Lange Zeit war sie wie vom Erdboden verschluckt. Dann schaltete sich der österreichische Gnadenhof Gut Aiderbichl ein, kaufte die kleine Kuh dem Besitzer ab und machte sich mit mehreren Helfern auf die Suche.

Am Mittwochnachmittag haben die Helfer das Tier nun definitiv eingefangen: bei einem Waldstück oberhalb von Enggistein. «Wir hatten dort einen Futterplatz eingerichtet», berichtet Pascale Pineroli vom Gut Aiderbichl. In der Folge sei die Kuh mehrmals aufgetaucht.

Mithilfe von zwei anderen Kühen wurde sie auf eine Wiese gelockt und eingezäunt. Nachdem sie sich beruhigte, haben sie die Helfer am Mittwoch verladen. Sie lebt nun vorübergehend auf einem Hof im Raum Bern.

Hier werde sie tierärztlich untersucht, könne sich erholen und werde dann auf einem der 27 Höfe von Gut Aiderbichl ein neues Zuhause finden, erklärt Pineroli. «Die Kuh ist völlig erschöpft.» Schliesslich sei sie einen Monat lang permanent im Stress gewesen.

Nachdem nationale Medien über die Kuh berichteten, nahm der «Spächtli»-Hype seinen Lauf. Und nach der Nachricht, dass der Kuh nach dem Einfangen der Gang zum Metzger drohe, gab es Hunderte empörte Leserkommentare.

Der vormalige Besitzer wurde mit teils heftiger Kritik eingedeckt. Das sei alles andere als lustig gewesen, erklärt er. Mehr mag er dazu im Moment nicht sagen.

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