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SP ärgert sich über Armee und Kanton

Der Kanton Bern und das VBS haben vereinbart, dass die Armee die Kaserne Bern bis zum Jahr 2048 nutzen kann. Die SP kritisiert das «eigenmächtige Vorgehen».

Das Kasernenareal an der Berner Papiermühlenstrasse. Quelle: Google Streetview

Die Armee will die Kaserne Bern noch bis zum Jahr 2048 nutzen. Das war im Fe­bruar bekannt geworden. Die Armee konnte einseitig eine Option auf Verlängerung einlösen. Diese Klausel war im Vertrag von 1999 verankert, den der Kanton als Grundeigentümer mit dem Bund vereinbart hatte.

Nun wollen zwei SP-Vertreter wissen, was hinter den Kulissen gelaufen ist. Grossrat Stefan Jordi und Stadtrat Johannes Wartenweiler haben dazu Vorstösse eingereicht. Beide kritisieren das «eigenmächtige Vorgehen des Kantons und des VBS».

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried betont, dass die Stadt ein «hohes Interesse» am Kasernenareal habe. Er glaubt, dass auch bei einer Nutzung durch die Armee eine «innere Verdichtung» auf dem Areal möglich ist. Der Kanton verweist darauf, dass das Areal für die Öffentlichkeit zugänglich sei.

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