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Sozialgeld zu Recht gestrichen

Eine Gemeinde hat einer ­Familie für drei Monate die ­Sozialhilfe gestrichen. Der Mann nahm aus gesundheitlichen Gründen eine Stelle nicht an. Die Massnahme war rechtmässig, findet das Gericht.

Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde in allen Punkten abgelehnt.
Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde in allen Punkten abgelehnt.
Keystone

Nach ein paar Stunden hatte der Mann genug. An den Arbeitsplatz im Rahmen des Projekts Abklärungsplatz kehrte der Kurde aus Syrien auch nicht zurück, nachdem ihm seine Wohngemeinde in der Agglomeration Bern wiederholt die Konsequenzen eines weiteren Fernbleibens aufgezeigt hatte: Sie würde ihm und seiner vierköpfigen Familie die Sozialhilfe für drei Monate streichen. Es ging um einen Betrag von monatlich knapp 5000 Franken. Weil er die Arbeit nicht wieder aufnahm, musste er drei Monate ohne Sozialhilfe auskommen.

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