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Sozialdienst muss wegen Ausgesteuerten ausbauen

Die Stadt Bern geht davon aus, dass sie aufgrund der im vergangenen Herbst vom Schweizervolk angenommenen Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) ab April 350 bis 400 zusätzliche Ausgesteuerte hat.

Der Sozialdienst hat ab dem 1. April mehr zu tun und stockt deshalb auf.
Der Sozialdienst hat ab dem 1. April mehr zu tun und stockt deshalb auf.
Urs Baumann

Sie stockt deshalb den Sozialdienst um 1,5 Stellen auf. Der städtische Sozialdienst gehe davon aus, dass von den 350 bis 400 Ausgesteuerten ab Anfang April etwa 100 Personen kurzfristig Sozialhilfe beanspruchen würden, schreibt der Berner Gemeinderat in einer Mitteilung. Diese grosse Zahl von Neuanmeldungen gelte es zu bewältigen.

Der Gemeinderat geht davon aus, dass die 100 zusätzlichen Fälle der Stadtkasse Mehrkosten von rund zwei Millionen Franken pro Jahr bescheren. Dazu kommen Personalkosten von rund 180'000 Franken.

Das Komitee, das mit seinem Referendum die Volksabstimmung vom 26. September des vergangenen Jahrs herbeiführte, hatte im Vorfeld des Urnengangs darauf hingewiesen, dass viele Arbeitslose bei einem Ja an der Urne bei der Sozialhilfe landen würden.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schätzte im Februar die Zahl der Menschen, die am 1. April auf einen Schlag ausgesteuert werden, auf gesamtschweizerisch 14'000 bis 16'000.

SDA/tan

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