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So reagieren die Bauern auf den tiefen Milchpreis

Weil der Milchpreis in den Keller gesaust ist, rechnen viele Bauern damit, Tausende von Franken weniger zu verdienen. An einer Aussprache bei Nestlé in Konolfingen betonten sie, wie wichtig die Produktion vor Ort sei.

Halten noch an der Milch fest: Daniel Kläsi und Partnerin Sabrina Bacchetta.
Halten noch an der Milch fest: Daniel Kläsi und Partnerin Sabrina Bacchetta.
Urs Baumann
Setzen auf Legehennen: Beat Keller (rechts) und Sohn Marc.
Setzen auf Legehennen: Beat Keller (rechts) und Sohn Marc.
Urs Baumann
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Noch vor ein paar wenigen Jahren schätzten sich die Bauern glücklich, wenn sie ihre Milch in die Industrie liefern konnten. Sie erzielten einen weit besseren Preis als all die Kollegen, die für den Käse- und insbesondere den Emmentaler-Markt produzierten. So jedenfalls war es im Mai 2011, als die Lieferanten der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern beschlossen, ihrer langjährigen Abnehmerin den Hahn zuzudrehen. Und stattdessen die Zukunft im Industriekanal suchten, wo sie pro Kilo statt rund 50 Rappen immerhin noch 60 Rappen lösen konnten.

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