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Skulptur für Geiss

Die Uni Bern ehrt Johannes Geiss, den Vater des Sonnenwindsegels.

Urs Wüthrich
Vize-Rektor Daniel Candinas (l.) und der ehemalige Astronaut Charlie Duke.
Vize-Rektor Daniel Candinas (l.) und der ehemalige Astronaut Charlie Duke.
Iris Andermatt

Über 50 ehemalige Weggefährten, Freunde und Bekannte von Johannes Geiss (93) trafen sich am Sonntag am Institut für Exakte Wissenschaften der Universität Bern. Ihm zu Ehren enthüllten sie eine künstlerisch gestaltete Plastik, ein Sonnenwindsegel aus Bronze. Der Geehrte selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Anlass teilnehmen. Dabei aber war seine Tochter, Jana Geiss: «Ich bedanke mich in seinem Namen für die grosse Ehre.»

Geiss hatte ein Sonnenwindsegel entwickelt, das 1969 beim ersten Mondflug als einziges nicht amerikanisches Experiment von der Nasa eingesetzt wurde. Es fing von der Sonne ausgesendete Teilchen auf, die unter anderem Rückschlüsse zur Entstehung der Sonne lieferten. Es wurde auf allen Apollo-Mondflügen eingesetzt. Zugegen war auch Charlie Duke, der zehnte und letzte Mensch, der 1972 Geiss' Segel setzte.

«Johannes Geiss ist ein wunderbarer Mensch, wir pflegen eine Freundschaft, die seit Jahren besteht», sagte Duke. Gewürdigt wurde Geiss auch von Uni-Vize-Rektor Daniel Candinas: «Er hat das International Space Science Institute von null zu dem gebracht, was es heute ist.»

Die Skulptur befindet sich in der Halle des Instituts für Exakte Wissenschaften.

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