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Silvio Borner erhält Bonny Preis der Freiheit

Der mit 100'000 Franken dotierte Preis der Bonny-Stiftung geht an den Wirtschaftswissenschaftler und liberalen Vordenker Silvio Borner.

Borner könne «schon mal zünftig gegen den Strich bürsten» und verfüge über eine Feder, die ebenso spitz sei wie sein Basler Humor treffend. So wurde Borner am Dienstabend gewürdigt (Archivbild aus dem Jahr 2004).
Borner könne «schon mal zünftig gegen den Strich bürsten» und verfüge über eine Feder, die ebenso spitz sei wie sein Basler Humor treffend. So wurde Borner am Dienstabend gewürdigt (Archivbild aus dem Jahr 2004).
Keystone

Der 74-jährige Silvio Borner erarbeitete sich als Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaft an der Universität Basel internationale Anerkennung. Er lehrte unter anderem auch an den amerikanischen Universitäten von Stanford und Georgetown.

Zudem ist er Autor zahlreicher wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen. Seit seinem Rücktritt meldet er sich regelmässig als Kolumnist der «Weltwoche» und als Publizist mit zuweilen beissender Kritik.

Borner bleibe seiner freiheitlichen Haltung auch dann treu, wenn es unpopulär sei, sagte Beat Brechbühl, Vizepräsident der Bonny-Stiftung, bei der gestrigen Preisverleihung vor rund 400 Gästen im Berner Kultur-Casino. Zuweilen erinnere ihn der Preisträger an einen «liberalen Sisyphos», der unablässig davor warne, dass die Schweiz vom Sonder- zum Sanierungsfall werde.

Damit ist Silvio Borner der dritte Empfänger des Freiheitspreises. Erster Preisträger war 2013 der Publizist Beat Kappeler. 2014 ging das Preisgeld an die Sprachkünstler Andreas Thiel und Moreno Bernasconi.

Gestiftet wird der Preis vom Berner Alt-Nationalrat Jean-Pierre Bonny, der eine mit zehn Millionen Franken ausgestattete Stiftung für die Förderung der liberalen Sache errichtet hatte.

Dem Stiftungsrat gehören neben Präsident Bonny und Vize Brechbühl auch NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod und der ehemalige Nationalrat Gerold Bührer an.

Verliehen wird die Auszeichnung alljährlich im Rahmen des Impuls-Apéros der Berner Anwaltskanzlei Kellerhals und der Abegglen Management Consultants. Als diesjähriger Hauptredner sprach gestern im Kultur-Casino der oberste Schweizer Protestant, Gottfried Locher.

BZ/hu

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