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Sie kochen, solange sie bleiben können

Was tun provisorisch aufgenommene Flüchtlinge in der Schweiz? Im Berner Schulrestaurant La Cultina kochen sie für uns.

La Cultina am Berner Eigerplatz ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Integrationsprojekt für Flüchtlinge.
La Cultina am Berner Eigerplatz ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Integrationsprojekt für Flüchtlinge.
zvg
Der Arbeitstag in der Küche beginnt.
Der Arbeitstag in der Küche beginnt.
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Alle sind weg. Nur der Chef sitzt noch in seinem Büro.
Alle sind weg. Nur der Chef sitzt noch in seinem Büro.
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Das Personal arbeitet konzentriert in der weiss gekachelten, von kalten Neonröhren beleuchteten Küche am Berner Eigerplatz. Aus Pfannen dampft es verführerisch. Neben dem Kücheneingang türmen sich schmutzige Schüsseln. Ein normaler Vormittag in einem Restaurant, bevor die Gäste kommen?

Nicht ganz. Denn hier, im Berner Schulrestaurant La Cultina, sind nicht gelernte Köchinnen und Köche am Werk, und hinter dem Buffet bedienen nicht erfahrene Serviceangestellte. Hier erhalten im Rahmen eines Integrationsprojekts 15 vorläufig aufgenommene Flüchtlinge eine Erstausbildung in Küche und Service. Sie stammen aus Krisengebieten dieser Welt, aus Eritrea, Somalia, Afghanistan, Tibet, Äthiopien. Der Berner Journalist Peter Eichenberger hat die Flüchtlinge in der Cultina zwei Monate mit der Kamera begleitet, um den von der Ausländerpolitik Betroffenen «ein Gesicht zu geben».

Die Menschen, die er kennen gelernt hat, stammen aus Verhältnissen, in die wir nicht hineingeboren sein möchten. Jetzt kochen sie für uns in der Cultina, im Wissen darüber, dass ihr Aufenthalt in der Schweiz nur ein provisorischer sein könnte. Eichenbergers Bilder sind an Ort und Stelle zu einer Ausstellung vereint.

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