Sie integrieren sich laufend

Bern

Der Gymeler Damian Hügli trainiert mit Bewohnern der Asylunterkunft Rossfeld für den GP. Die Integration war ihm dabei wichtiger als der sportliche Fortschritt.

Gemeinsames Training: Damian Hügli (vorne, Mitte) und Bewohner der Asylunterkunft Rossfeld.

(Bild: Susanne Keller)

Christoph Hämmann

Auf einem zerknitterten Blatt stehen Zimmernummern und Namen, auf dem Boden liefern Schuhe Hinweise, ob hinter der nächsten Tür Erwachsene leben oder ob dort eine Familie daheim ist. ­

Daheim in der Berner Asylunterkunft Rossfeld, in einer ehemaligen Krankenpflegeschule. Ein Kind wackelt auf Inlineskates durch den Gang, im Zimmer 202 verspricht ein Mann, in fünf ­Minuten im Sporttenü unten zu stehen.

Schliesslich sind es neun Personen, die an diesem Sonntagnachmittag zusammen losrennen Richtung Reichenbachwald. Frauen sind keine dabei, nur Jungen und Männer, geflüchtet aus Ländern wie Afghanistan oder Syrien und gestrandet in Bern. Mittendrin ein 17-Jähriger mit langer Mähne.

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