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Sie geben der Gemeinde Köniz ein Gesicht

Köniz hat den Wakkerpreis verdient. Es ist eine so grosse Gemeinde, und trotzdem habe ich oft das Gefühl, ich wohne fast in einem Dorf. Die Menschen hier sind offen, und man trifft beim Einkaufen oder Spazieren immer Leute, die man kennt.  Teils wird es auch daran liegen, dass ich und mein Mann in der Feuerwehr sind und daher schon mit vielen Könizern zu tun hatten. Zudem muss sich die Feuerwehr  auskennen, ich bewege mich also auch hin und wieder in den ländlichen Teilen der Gemeinde. Selber wohne ich am Rand von Wabern in Richtung Kehrsatz. Hier lebt es sich sehr gut. Es gibt viel Grün, wir sind aber trotzdem schnell im Zentrum, auf dem Gurten oder an der Aare. Ich schätze es, dass Köniz städtische und ländliche Gebiete verbindet. Dafür erhalten wir ja den Preis.
Als Gitarrenlehrer der Musikschule Köniz werde ich oft beneidet. Wir geniessen hier ein sehr gutes Klima, nicht zuletzt dank Leiter Lorenz  Hasler. Er ist ein gewiefter Typ mit viel Rückhalt in der Gemeinde. Besonders wegen der guten Musikschule bin ich gegenüber Köniz wohlwollend eingestellt. Sowieso, das Kulturangebot gefällt mir hier. Vor allem im  Schloss läuft viel. Meinem Wohnort Wabern lastet dagegen ein eher negativer Ruf an. Hier sei in Sachen Kultur nicht viel los. Die Menschen sind Richtung Stadt ausgerichtet, gerade die jungen. Doch wir versuchen, Wabern kulturell attraktiver zu machen, etwa mit Konzerten in der Villa Bernau.  Das ist  heute wichtiger denn je. Der Sport konkurriert die Musik und verdrängt sie mehr und mehr.
Für mich ist der Gurten das Highlight von Köniz. Ich bin häufig dort oben im Grünen und geniesse die Aussicht auf die Stadt. Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit bietet sich ein sehr schöner Anblick. Und immer wieder entdecke ich neue Bilder, auch wenn ich die Aussicht unterdessen in- und auswendig kenne. Auf den Gurten zu gehen bietet sich für mich an: Ich wohne am Hangweg in Liebefeld, einem sehr schönen Quartier mit vielen Einfamilienhäuschen. Ich lebe gerne dort, Köniz gefällt mir generell. Der Hangweg ist quasi Köniz im Kleinen: Er verbindet Stadt und Land. Geht man nach oben, ist man auf dem Gurten. Geht man nach unten, ist man in der Stadt.
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