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«Schwierig sind Leute mit Helfersyndrom»

Es gibt viele, die sich für Asylsuchende engagieren wollen: Andreas Flury, der für die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe die Einsätze von Freiwilligen koordiniert, spricht von einem «extremen Boom». Der hat aber auch seine Tücken.

Riggisberg trug als Vorbild zum Boom der Freiwilligenarbeit bei: Das Café Regenbogen brachte Abwechslung in den Alltag der Asylsuchenden.
Riggisberg trug als Vorbild zum Boom der Freiwilligenarbeit bei: Das Café Regenbogen brachte Abwechslung in den Alltag der Asylsuchenden.
Urs Baumann

In den letzten Wochen hat die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe zahlreiche neue Zentren für Asylsuchende eröffnet. Wie gross ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die Sie erleben?Andreas Flury:Sehr gross. Der Boom ist extrem. Jedes Mal, wenn wir ein neues Zentrum eröffnen, melden sich sofort 20 bis 50 Freiwillige, dazu auch die Kirchgemeinde. Am liebsten wollen diese Leute alle sofort etwas machen. Das finde ich schon bemerkenswert.

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