Ferkel, Liebesgeschichten und Lieder von Sina zur Eröffnung der BEA

Bern

In Bern ist es erst Frühling, wenn BEA ist: Am Freitag hat die Publikumsmesse ihre Tore geöffnet.

Sina singt an der BEA-Eröffnung.

Mit drei Liebesgeschichten startete die Eröffnungsfeier der diesjährige BEA bei den Bernexpo Hallen. In einem Video erzählten drei Paare, wie sie sich kennen gelernt haben. «Selbstverständlich sind wir keine Datingplattform, sondern haben nur die äusseren Rahmenbedingungen geschafffen, damit sich diese Menschen gefunden haben», sagte Franziska von Weissenfluh, Präsidentin des Bernexpo-Verwaltungsrats.

Sie und Jennifer Somm, CEO der BEA, luden am Freitagmorgen in die Curlinghalle, um die 10-tägige BEA einzuläuten. Unter den illustren Gästen war auch Stadtpräsident Alec von Graffenried, der die Gelegenheit nutzte, um den beiden Sportklubs YB und SCB zu ihren Schweizermeistertiteln zu gratulieren.

Ferkel für die Meister

Die beiden Sportchefs Christoph Spycher (YB) und Alex Chatelain (SCB) wurden später in der Show auf die Bühne gebeten. «Ihr habt viele Glückwünsche und Laudatios bekommen, deshalb haben wir uns was einfallen lassen», sagte Jennifer Somm.

Um im gleichen Jahr den Meistertitel zu holen, brauche es Glück. Und deshalb schenkte sie ihnen je ein Glückschweinchen. Weil diese schüchtern waren, hielt der Moderator Stefan Büsser das Publikum an, nicht zu klatschen. Und so war das Quietschen der Ferkel und die Lacher der Leute noch besser zu hören.

Band ist durchschnitten

Gegen 11 Uhr wurden vier Persönlichkeiten auf die Bühne gebeten: Christoph Neuhaus (Regierungsratspräsident), Jürg Iseli (Grossratspräsident), Alec von Graffenried (Stadtpräsident) und Bernhard Ludwig (Burgerpräsident) standen Franziska von Weissenfluh zur Seite, als sie feierlich das rote Band durchschnitt und damit die 68. BEA eröffnete. Musikalisch wurde die Eröffnungsfeier von Sina begleitet.

Die BEA wurde am Freitag feierlich eröffnet. Video: Claudia Salzmann

Die mehreren Hundert Gäste aus Politik, Sport und Wirtschaft verliessen die Curlinghalle, um im Simmenthalerhof hinten bei der Grossen Allmend gemeinsam Mittag zu essen. In der Curlinghalle zurück blieben die BEA-Mitarbeiter, die diese für die Swiss Toy, die am Samstag anfängt, umbauen.

Adolf Ogi, Francine Jordi und Matthias Aebischer (von links) liessen sich durch den Regen nicht von einem BEA-Besuch abhalten. Bild: Stefan Schnyder

Erlebnis zählt

Rund 300'000 Besucherinnen und Besucher zählte die BEA in den letzten Jahren jeweils. Dies obwohl die traditionellen Warenmessen mit den veränderten Kundenbedürfnissen zu kämpfen haben.

Wer eine Kaffeemaschine oder einen Staubsauger kaufen will, geht heute nicht mehr unbedingt an eine Messe, um Modelle und Preise zu vergleichen und zu kaufen. Das alles lässt sich leicht von zu Hause aus online erledigen.

Die Besucherinnen und Besucher der Publikumsmessen wollen nicht mehr nur traditionell Waren konsumieren, sondern etwas erleben.

Dieses Bedürfnis versucht die BEA mit Erlebnisangeboten, Produktinszenierungen und Interaktivität zu fördern. Sportlich betätigen können sich die Messebesuchenden im Bereich BEActive. Interaktivität bieten Workshops wie das Schaukochen der Landfrauen und Koch-Lernenden oder Thementage zu Sportarten wie Tischtennis oder Handball.

Im Versuchslabor tunBern.ch wird Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften betrieben. Bereits am Eröffnungsmorgen drängten sich gerade im Versuchslabor schon viele Kinder und Jugendliche, um sich spielerisch mit technischen Tricks und Kniffen zu befassen.

Im Rahmen der BEA findet auch die Ausstellung «Pferd» statt. In diesem Jahr steht zum 30-Jahr-Jubiläum eine besondere Show auf dem Programm. Im Rahmen eines neuen Reitturniers wird die BEA-Trophy verliehen.

sih/sda

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