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Schulräume in altem Haus der Religionen geplant

Auch im Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde in Bern mangelt es an Schulraum. Als Provisorien kommen das alte Haus der Religionen, Kirchgemeindehäuser – und das Restaurant Schosshalde infrage.

Christoph Hämmann
Das ehemalige Haus der Religionen soll zu Schulräumen umfunktioniert werden.
Das ehemalige Haus der Religionen soll zu Schulräumen umfunktioniert werden.
Iris Andermatt

Berns Bevölkerungswachstum und das lange Vernachlässigen der Infrastruktur haben ihren Preis: 400 Millionen Franken sollen in den nächsten acht Jahren für neue, sanierte oder erweiterte Schulhäuser, Kindergärten, Turnhallen und Tagesschulen ausgegeben werden.

Weil die Schülerzahlen aktuell um rund 3 Prozent pro Jahr steigen, mussten auf das laufende Schuljahr 15 zusätzliche Klassen eröffnet werden – mitunter provisorisch in Privatwohnungen oder in Modulbauten. Dabei habe sich gezeigt, dass bei den Arbeitsabläufen «Optimierungspotenzial» bestehe, schreibt der Gemeinderat in seiner Antwort auf einen SP-Vorstoss, die gestern publiziert wurde. Deshalb sei eine direktionsübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt worden, und die Direktion für Bildung, Soziales und Sport fasste den Auftrag, bis Ende 2015 eine langfristige Schulraumstrategie zu erarbeiten.

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