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Schuldspruch wegen Landfriedensbruchs bei «Wipe out WEF»

Ein 24-jähriger Schweizer wurde vom Obergericht wegen Landfriedensbruchs an der Anti-WEF-Demo verurteilt. Das Urteil ist laut Staatsanwaltschaft ein «weiterer Wegweiser». Der Beschuldigte will vor Bundesgericht.

Demonstrierende letztes Jahr bei der Anti-WEF-Demo in Bern.
Demonstrierende letztes Jahr bei der Anti-WEF-Demo in Bern.
Jürg Spori

Schuldig des vollendeten Landfriedensbruchs, eine Verbindungsbusse von 250 Franken und eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Franken – Letztere aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren. So lautet das gestrige Urteil des Berner Obergerichts gegen einen 24-jährigen Schweizer, der bei der «Wipe out WEF»-Demonstration im Januar 2012 angezeigt wurde (siehe Infobox). Zuerst erhielt der gelernte Zimmermann einen Strafbefehl, dann zog er vor das Regionalgericht und nun vor Obergericht. Das Urteil blieb inhaltlich jeweils sehr ähnlich. Für den Beschuldigten sind bisher lediglich 3600 Franken Gerichtskosten hinzugekommen.

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