Schützenmatte: Vom Unort zur Oase?

Bern

Seit einem Monat werden auf der Schütz neue Nutzungen getestet. Besonders die Begrünung der Fläche komme gut an, sagt Projektleiter Juerg Luedi.

Grün statt grau: Auf dem autofreien Schützenmatte-Parkplatz werden derzeit neue Nutzungsmöglichkeiten getestet.

(Bild: Stefan Anderegg)

Es ist ein ungewohntes Bild, das der Schützenmatte-Parkplatz in diesen Tagen von sich abgibt. Keine Autos. Keine Politessen. Keine Reisegruppen. Dafür Container, Freiluftbars und Kieshaufen, umgeben von Kunstinstallationen, Sträuchern und Bäumen.

Seit Anfang August wird hier experimentiert. Auf dem temporär autofreien Platz können Künstler, Gastronomen und interessierte Stadtbewohner noch bis Ende September die leer stehenden Parkfelder mit eigenen Projektideen bespielen.

Das Ziel: Mit dem Neustadtlab, wie das zweimonatige Testlabor heisst, soll herausgefunden werden, wie der vermeintliche Unort in Zukunft genutzt werden könnte.

Bei Rollstuhlfahrern beliebt

Zur Halbzeit des Testlabors zieht Projektleiter Juerg Luedi eine positive Zwischenbilanz: «Ich bin zufrieden, wie das Experiment angelaufen ist», sagt er. Nach einem etwas harzigen Beginn seien mittlerweile insgesamt 60 Anmeldungen für Aktionen eingegangen.

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