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Schützenmatte: Spontandemo wegen Polizeiaufgebot

Wegen erhöhter Polizeipräsenz auf der Schützenmatte kam es in der Nacht auf Samstag zu einer Spontandemonstration. Dabei gerieten die Demonstranten und die Polizisten aneinander.

Anfang März 2016 kam es im Umfeld der Reitschule zu einer regelrechten Strassenschlacht. Elf Polizisten wurden verletzt, einer von ihnen erlitt einen lebenslangen Gehörschaden.
Anfang März 2016 kam es im Umfeld der Reitschule zu einer regelrechten Strassenschlacht. Elf Polizisten wurden verletzt, einer von ihnen erlitt einen lebenslangen Gehörschaden.
Keystone
Nachdem Vermummte in der Nacht auf Sonntag eine Strassenbarrikade errichtet und angezündet hatten...
Nachdem Vermummte in der Nacht auf Sonntag eine Strassenbarrikade errichtet und angezündet hatten...
Keystone
Die Polizei spricht von geplanten Attacken.
Die Polizei spricht von geplanten Attacken.
zvg Indymedia
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In der Nacht auf Samstag ist es auf der Schützenmatte zu einer Konfrontation zwischen Demonstranten und Polizisten gekommen, wie der «Bund» online schreibt.

Dem Vorfall sei eine Spontandemonstration voran gegangen. Ausgelöst worden sei diese durch ein Schild an Absperrbändern auf dem Vorplatz: Darauf wurde von den Reitschülern vor organisierten Schlägertrupps auf der Schützenmatte gewarnt. Damit waren offenbar die zahlreichen Polizisten auf der Schützenmatte gemeint, so der «Bund» weiter.

«Rassistische Kontrolle» oder Präventionsmassnahme?

Wie die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung vom Samstagnachmittag bestätigt, sei die Polizei am Freitag ab ca. 18 Uhr auf dem Parkplatz Schützenmatte sichtbar präsent gewesen. Es habe sich um eine Präventionsmassnahme gehandelt, um Straftaten zu verhindern und um Sicherheit zu vermitteln. Den Vorwurf von seitens Inymedia, es handle sich bei der Polizeipräsenz nicht um eine präventive Massnahme, sondern um einen Vorwand für«rassistische Kontrollen», weist die Polizei jedoch zurück. Es habe sich nicht um die Kontrolle von Dealern gehandelt. Man habe die Reitschule im Vorfeld über die Aktion informiert, so eine Sprecherin gegenüber dem «Bund».

In ihrer Mitteilung schreibt die Polizei weiter, es habe einerseits positive Rückmeldungen, aber auch Proteste gegeben. So habe sich gegen 23 Uhr ein Demonstrationszug gebildet, der aus der Reitschule in Richtung der Einsatzkräfte zog. Aus Sicherheitsgründen hätten diese einen Teil des Parkplatzes abgesperrt. Als die Demonstranten die Absperrung beschädigten und nicht wie aufgefordert Distanz dazu hielten , setzte die Polizei Gummischrot ein, heisst es weiter. Der Demonstrationszug mit teilweise vermummten Personen habe sich daraufhin aufgelöst.

Im Anschluss zog sich die Polizei auf die Schützenmatte zurück und blieb bis um 2 Uhr präventiv vor Ort. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen.

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