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Schützenmatte: Abschlepp-Dienst attackiert

Sie wollten nur ein falsch parkiertes Auto abschleppen und wurden attackiert: Mitarbeiter von Verkehrs- und Abschleppdienst wurden auf der Schützenmatte mit Flaschen beworfen.

Ein Auto sollte abgeschleppt werden, doch dies endete mit einem Polizeieinsatz.(Archivbild).
Ein Auto sollte abgeschleppt werden, doch dies endete mit einem Polizeieinsatz.(Archivbild).
Andreas Blatter

Man kann es nicht nachvollziehen, aber offensichtlich haben gewisse Leute ein Problem damit, wenn ein Auto abgeschleppt werden soll. Nur so ist es zu erklären, dass am Freitagabend in Bern Mitarbeiter des Verkehrsdienstes und eines Abschleppdienstes von Unbekannten angegriffen wurden, als sie ein falsch parkiertes Auto von der Schützenmatte bringen wollten. Dieser Einsatz war schliesslich nur unter Polizeischutz möglich.

Wie die Kantonspolizei Bern mitteilte, meldete sich ein Autolenker am Freitag kurz nach 22 Uhr und bat um Hilfe, weil sein Auto auf der Schützenmatte zugeparkt war. Eine Patrouille des Verkehrsdienstes – welcher unbewaffnet ist – und der Abschleppdienst begaben sich vor Ort. Als sie auf dem Parkplatz mit den Arbeiten beschäftigt waren, wurden sie von mehreren vermummten Personen mit Flaschen angegriffen. Die zur Verstärkung gerufenen Einsatzkräfte wurden ebenfalls mehrmals mit Flaschen beworfen. Angreifer in der Reitschule

Gemäss Angaben der Polizei zogen sich die Angreifer jeweils in die Reitschule zurück, bevor sie mit neuen Flaschen Angriffe starteten. Um das Auto abschleppen zu können und die am Einsatz beteiligten Personen zu schützen, setzte die Polizei Gummischrot ein. Als der Abschleppdienst den Ort verlassen hatte, zog sich auch die Polizei zurück. Eine Person wurde verletzt. Ein parkiertes Auto wurde durch die Flaschen beschädigt und mit Farbe verspritzt.

Bereits vor zwei Wochen wurde eine Polizeipatrouille auf der Schützenmatte mit Flaschenwürfen angegriffen, als sie wegen eines zugeparkten Autos aufgeboten wurde. In der Nacht auf Samstag kam es zudem beim Amthaus an der Hodlerstrasse zu einem Farbanschlag. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Reitschule schweigt

Keine Stellungnahme gab gestern die Reitschule ab. Die Mediengruppe reagierte bis zum Abend nicht auf eine entsprechende Anfrage.

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