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Schönburg: Luxuswohnungen und ein Hotel

In der Schönburg, dem ehemaligen Hauptsitz der Post in Bern, entstehen 150 Wohnungen sowie ein Dreisternhotel. 130 Millionen Franken will das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site investieren.

So soll sich das Gebäude nach der Renovation präsentieren.
So soll sich das Gebäude nach der Renovation präsentieren.
zvg
Die 135 Wohnungen sind im oberen Preissegment angesiedelt.
Die 135 Wohnungen sind im oberen Preissegment angesiedelt.
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Im Nordflügel ist ein Businesshotel auf Drei-Sterne-Niveau geplant.
Im Nordflügel ist ein Businesshotel auf Drei-Sterne-Niveau geplant.
Andreas Blatter
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Fast 10 Milliarden Franken beträgt das Immobilienportfolio der Swiss Prime Site AG. Bei dieser Masse an Immobilien gerät die Schönburg fast in Vergessenheit, wie die Bilanzmedienkonferenz des Unternehmens gestern in Zürich veranschaulichte. In Bern wiederum fällt die Schönburg auf, schliesslich steht der ehemalige Hauptsitz der Post seit Monaten leer.

30 000 Quadratmeter Fläche warten auf eine neue Nutzung.Nun ist klar, wie diese aussehen wird. Swiss Prime Site will die ­Büroräume zu einem Wohn- und Hotelkomplex umbauen. Sowohl an Hotelzimmern als auch an Wohnungen mangelt es in Bern bekanntlich. Auf acht Geschossen sollen rund 150 «qualitativ hochstehende Wohnungen» entstehen. Auch Eigentumswohnungen stehen zur Debatte. Im Nordflügel ist ein Businesshotel («Dreisternniveau») geplant. Auch ein Lebensmittelgeschäft soll realisiert werden.

Die Gebäudestruktur will das Unternehmen erhalten. Ersetzt werden die Fassade, die Haustechnik und der gesamte Ausbau. Eine Schadstoffsanierung beim Fassadenabbruch werde die Bauzeit um mehrere Monate verlängern. Auf rund 130 Millionen Franken schätzt Swiss Prime Site die Kosten. Der Hotelausbau sei dabei noch nicht eingerechnet, wie es im Geschäftsbericht heisst.

Mit dem Hauptmieter stehe man kurz vor der Vertragsunterzeichnung, sagte Chief Investment Officer Peter Lehmann an der Konferenz in Zürich. Wer der Hotelbetreiber ist, wolle man im April kommunizieren.

Der Fahrplan ist ambitioniert: Ende Mai will die Firma bereits das Baugesuch einreichen. Eine Umzonung ist laut Unternehmen nicht nötig. Auf eine Baubewilligung hofft dieses gegen Ende 2016. Mit dem Baubeginn sei Anfang 2017 zu rechnen, mit der Fertigstellung bis Sommer 2019.

Seit Jahren fordert ein Mann in Bern gebetsmühlenartig mehr Hotelbetten: Tourismusdirektor Markus Lergier. Seine Freude sei sehr gross, schreibt Lergier, der sich auf Geschäftsreise befindet.

Ein Hotel im Dreisternsegment sei das, was Bern benötige. Wenn Grossanlässe oder Kongresse gleichzeitig stattfinden würden, stosse die hiesige Hotelkapazität an Grenzen. Noch weiss man nicht, wie viele Betten das Hotel haben wird. So oder so: Für den Tourismusdirektor wäre die Gesamtbettenkapazität damit noch nicht erreicht.

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