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Schnäppchenjäger stürmen Fundbüro

Das städtische Fundbüro verhökerte am Rampenverkauf besitzerlose Gegenstände. Tausend Schnäppchenjäger standen Schlange.

Vor dem Gebäude an der Murtenstrasse bildete sich bereits am Morgen eine lange Schlange.
Vor dem Gebäude an der Murtenstrasse bildete sich bereits am Morgen eine lange Schlange.
Andy Zesiger
Als Käufer oder Käuferin brauchte man ein gutes Gefühl für den Wert einer Sache.
Als Käufer oder Käuferin brauchte man ein gutes Gefühl für den Wert einer Sache.
Andy Zesiger
Für müde Käufer: Die Möbelstücke waren unterhalb der Rampe platziert.
Für müde Käufer: Die Möbelstücke waren unterhalb der Rampe platziert.
Andy Zesiger
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Um zehn eröffnet ein Mitarbeiter des Fundbüros den Verkauf. Hyänen gleich stürzen sich die Menschen auf die Verkaufsfläche. Im Gerangel kippt eine Kiste mit Büchern um. Eine junge Frau zieht einen Plastiksack aus ihrer Handtasche und stopft iPods, Uhren und Schmuck hinein. Ein Mann greift sich eine grosse Sporttasche und schiebt mit seinem Arm mindestens zehn Digitalkameras in die Tasche. Darauf angesprochen, was er mit einem Dutzend Kameras anstellen will, winkt er ab. Auskunft geben will er keine. Eine ältere Dame mag sich nicht anstellen und klettert über einen Tisch hinweg auf die Rampe, um sich eine Jesusstatue zu schnappen, die sie erspäht hatte. Das städtische Fundbüro hat am Samstag beim Cash+Carry Angehrn an der Murtenstrasse zum ersten Rampenverkauf eingeladen. Gegenstände, die sich in den letzten vier Jahren angesammelt hatten, konnten für wenig Geld gekauft werden.

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